Kauferings Negativserie

Tobias Hutter schirmt den Ball gegen Dresdens Marcel Schulze ab. Am Ende unterlagen die Red Hocks knapp bei den Igels. /Foto: Klaus-Peter Renner

Tobias Hutter schirmt den Ball gegen Dresdens Marcel Schulze ab. Am Ende unterlagen die Red Hocks knapp bei den Igels. /Foto: Klaus-Peter Renner

Die Red Hocks verlieren auch die Partien 2 und 3 im neuen Jahr. Einem 7:8 in Dresden folgt eine 1:10-Klatsche in Weißenfels. Profiteur der Pleiten ist Berlin: BAT siegt am Wochenende doppelt und steht plötzlich vor den Bayern.

Kurz vor Ende bündelt Kaufering in Dresden nochmal seine besten Kräfte in einer Linie: Es steht 7:7, die Bayern wollen die Entscheidung. Stattdessen kommt der Ball zur Marek Soukup. Der Tscheche in Diensten der Igels verschafft sich hinterm Tor Raum und trifft per Bauerntrick zum 8:7 für Dresden. 33 Sekunden vor Ende ist das die Entscheidung in einer engen Partie.

Nach dem 6:9 in der Vorwoche gegen den MFBC war es bereits die zweite Pleite am Stück für den Vorjahresdritten. Tags darauf folgte gleich die Dritte. Gegen ausgeruhte Weißenfelser – deren Spiel gegen Chemnitz wurde vor längerer Zeit schon verlegt – gerieten die Red Hocks 1:10 unter die Räder. Das Hinspiel hatte man zuhause noch überraschend 9:7 gewonnen.

Profiteur ist BAT Berlin. Die Hauptstädter gewannen zunächst eine wilde Partie in Leipzig, in der sie zunächst eine 4:0-Führung verspielten. Beim Stand von 5:5 sorgte aber ein Doppelschlag durch Heitmann im Schlussdrittel für die Entscheidung. Am Ende gewann BAT 8:5 und vergoldete den Sieg durch weitere drei Punkte am Folgetag, als man Dresden daheim 7:3 schlug.

Berlin rückt damit von Platz sieben auf vier vor. Zumindest vorübergehend ganz vorne stehen indes die Red Devils Wernigerode. Die Harzer siegten am Samstag 9:4 in Hamburg und legten sonntags ein 11:8 gegen Lilienthal nach. Die Red Devils haben allerdings ein Spiel mehr auf dem Konto als Verfolger Weißenfels.

Einen wichtigen Sieg feierte am Sonntag der ETV Hamburg. Dank eines überragenden Timo-Tuomas Koivisto, der sechsmal traf, schlugen die Hanseaten Aufsteiger Bonn 11:7 und behaupteten damit Playoff-Rang sechs. Chemnitz ist – ohne selbst eingreifen zu können – dagegen vorerst auf Platz sieben abgerutscht.

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