MFBC kassiert 21 Tore in Bonn und Lilienthal

Die Defensive des MFBC ist aktuell nicht sattelfest. /Foto: Luisa Mocker

Die Defensive des MFBC ist aktuell nicht sattelfest. /Foto: Luisa Mocker

Vizemeister Leipzig strauchelt empfindlich: Gegen Bonn und Lilienthal setzt es 21 Gegentore. Kaufering steht erstmals in seiner Bundesliga-Geschichte auf einem Playdown-Platz. Weißenfels gewinnt ein turbulentes Spitzenspiel am 13. Spieltag der 1. Bundesliga.

Sechs Punkte waren anvisiert, am Ende wurden es nur zwei Zähler für den Vizemeister. In Bonn rettete Leino den MFBC in die Overtime, wo Ronkanen mit seinem Treffer zum 10:9 den Extrapunkt sicherte. Am Folgetag in Lilienthal brach die Defensive der Leipziger dann aber total auseinander: 6:0 führte die bisher offensiv nicht überzeugenden Lilienthaler nach 15 Minuten, am Ende stand es 12:6.

Berlin nutzte den Patzer Leipzig und kommt dank eines knappen 4:2-Auswärtssiegs in Kaufering bis auf einen Punkt an den drittplatzierten MFBC ran. Die Red Hocks rutschen durch die sechste Niederlage am Stück erstmals in ihrer Bundesliga-Geschichte (Aufstieg 2013) auf die Playdown-Ränge ab. Nutznießer der Kauferinger Pleite sind Hamburg (5:4 in Dresden) und Chemnitz, dass von seiner Reise nach Bonn (6:5 S.D.) und Lilienthal (4:2) fünf Punkte mit nach Sachsen nahm.

VIDEO: Slowmo-Highlights Wernigerode – Weißenfels (by Patrick König)

Turbulent verlief das Spitzenspiel der, in der Tabelle enteilten, Topteams Weißenfels und Wernigerode. Nach stetigem Hin und Her setzte sich Weißenfels Mitte des Schlussdrittels vermeintlich entscheidend von 6:5 auf 9:5 ab. Doch die Red Devils schlugen zurück und verkürzten binnen 140 Sekunden auf 8:9.

Kurz vor Ende noch Aufregung, als Siede einen Abschluss der Wernigeroder mit dem Arm übers Tor lenkte (siehe Ende Video). Das blieb jedoch ungeahndet und so entführte Weißenfels drei Punkte aus dem Harz und übernahm wieder die Tabellenführung von den Red Devils.

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