Wernigerode wirft die Tormaschine an

Ramon Ibold nahm mit seinen Red Devils die Igels Dresden auseinander. /Foto: Red Devils PR/Stefanie Dabrowski

Ramon Ibold nahm mit seinen Red Devils die Igels Dresden auseinander. /Foto: Red Devils PR/Stefanie Dabrowski

Die Red Devils lassen nicht nur Dresden keine Chance. Auch das Team der Stunde muss dran glauben. Kauferings Talfahrt geht indes weiter, während Lilienthal nach 0:6-Rückstand fast noch beim Meister punktet.

17:2 fertigte Wernigerode am Samstag die Unihockey Igels Dresden ab. Es war der mit Abstand deutlichste Sieg der bisherigen Saison. Tags darauf empfingen die Red Devils zuhause die beste Abwehr der Bundesliga. Chemnitz hatte am Samstag Kaufering 7:0 aus der Halle geschossen, den vierten Sieg in Folge geholt und damit die Krise der Red Hocks weiter verschärft. Doch auch gegen das Team der Stunde kam die Harzer Tormaschine am Sonntag Nachmittag ins Rollen: 4:0 nach elf Minuten, 10:2 am Ende. Wernigerode ist in Meisterform.

Der amtierende Champion zeigte hingegen am Samstag zwei Gesichter: 6:0 führte Weißenfels nach dem ersten Drittel gegen den Tabellenletzten Lilienthal. Doch dann folgte das Comeback der Niedersachsen. In beeindruckender Manier holten die Gäste Treffer zum Treffer auf. Am Ende fehlte nur ein Tor zum Punktgewinn – 8:9 nach 60 turbulenten Minuten. Nur eine knappe Sekunde fehlte Bonn in Berlin: Die Hauptstädter führten 7:6, als die Dragons noch eine letzte Chance bekamen. Schuss, Schlusssirene, Ball im Tor – zu spät aus Sicht der Referees. Sie erkannten den Treffer nicht an. Damit festigt Berlin Rang vier, Bonn bleibt Achter.

Einen wichtigen Erfolg nach dem sehr ernüchternden letzten Wochenende feierte der MFBC gegen Hamburg. Nach 2:3-Rückstand im ersten Drittel drehten die Leipziger das Spiel zu einem am Ende ungefährdeten 7:3-Sieg. Vor allem die nur drei Gegentore dürften der zuletzt gebeutelten Defensive des Vizemeisters gut tun.

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