Playoff-Kampf quasi entschieden

Dominic Hanic und Kaufering dürfen jubeln. Der Sieg gegen Lilienthal hievt sie fast sicher in die Playoffs. /Foto: Klaus-Peter Renner

Dominic Hanic und Kaufering dürfen jubeln. Der Sieg gegen Lilienthal hievt sie fast sicher in die Playoffs. /Foto: Klaus-Peter Renner

Vorentscheidung im Kampf um die Playoff-Plätze: Berlin ist dank eines Siegs in Hamburg definitiv drin, Chemnitz und Kaufering dürfen nach Erfolgen ebenfalls für das Viertelfinale planen. Der ETV Hamburg braucht indes ein Wunder.

Nachdem es lange extrem eng am Strich war, ist nun bereits zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde eine große Vorentschiedung gefallen. Ausschlaggebend dafür ist in erster Linie der 5:4-Sieg Berlins in Hamburg. In einer engen und defensiv geprägten Partie setzten sich die Hauptstädter durch und brachten acht Punkte zwischen sich und dem ETV auf Rang sieben. Zwei Spieltage vor Schluss ist das nicht mehr einzuholen.

Durch die Niederlage des ETV ebenfalls fast sicher in den Playoffs sind Chemnitz (souveräner 11:4-Erfolg gegen Dresden) und Kaufering. Die Red Hocks holten nach ihrer langen Durststrecke am Wochenende gegen Lilienthal (8:3) den zweiten Sieg in Serie und bekamen wohl noch gerade rechtzeitig vor den Playoffs die Kurve. Vier Punkte liegen die Red Hocks nun vor Hamburg.

Die Hanseaten treffen in den letzten beiden Partien auf Lilienthal und Weißenfels. Gegen beide Teams muss der ETV gewinnen, will er sich seine rechnerischen Chancen bewahren. Zudem müssten Kaufering oder Chemnitz (fünf Punkte vor dem ETV) ihre beiden Schlusspartien verlieren. Zusammengefasst brauchen die PiranHHas ein mittleres Floorball-Wunder, um nicht in den Playdowns zu landen.

An der Spitze der Tabelle deklassierte Wernigerode den MFBC 12:4. Ganz anders dagegen der Spielverlauf zwischen Weißenfels und Bonn: Die gastgebenden Dragons zeigten gegen den Meister schon mal ihre final4-Form und waren beim Stand von 9:9 Mitte des Schlussdrittels nahe dran am Sensationssieg. Ein Shorthander durch Nordh brachte den UHC vier Minuten vor Schluss aber auf die Siegerstraße. Erneut Nordh sorgte 18 Sekunden vor Ende dann für die Entscheidung zum 11:9 für den Meister.

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