Chemnitz bereit für final4

An diesem Wochenende steht mit dem Stena-Line final4 in Chemnitz der erste Höhepunkt der deutschen Vereinssaison an. Die Veranstalter wollen wie vor zwei Jahren mit einem professionellen und abwechslungsreichen Event überzeugen. Das sportliche Kräftemessen verspricht viel, das Rahmenprogramm und die Besetzung der Workshops stehen ihm in nichts nach.

Bereits 2013 gastierte das Pokalfinale in Chemnitz, die Herren-Kategorie eroberten im Endspiel die Red Devils Wernigerode. Eine Damen-Konkurrenz gab es damals nicht. Dieses Jahr muss auf sie aber nicht mehr verzichtet werden.

150 Plakate und vier große Banner hängten die ausrichtenden Floor Fighters in der ganzen Stadt auf, trommelten in der lokalen Presse und bemühten sich ganz Chemnitz aufzuscheuchen, um das final4 in der Richard-Hartmann-Sporthalle zu besuchen. „Die Freie Presse wird dabei sein, der MDR wird vom Finaltag berichten und der Livestream wird über sportdeutschland.tv zu sehen sein“, stellt Mitorganisator Sascha Franz auch die überregionalen Medien vor.

Beim ersten Gastspiel in Chemnitz 2013 feierten die Red Devils Wernigerode ihren ersten Pokaltriumph. / Foto: Sascha Reich

Beim ersten Gastspiel in Chemnitz 2013 feierten die Red Devils Wernigerode ihren ersten Pokaltriumph. / Foto: Sascha Reich

Voll soll die Richard-Hartmann-Halle auf jeden Fall werden. „Für das Halbfinalspiel gegen Weißenfels streben wir 1.000 Zuschauer an“, sagt Franz, der als Kapitän der Floor Fighters am Samstag selber gegen den favorisierten UHC Weißenfels auflaufen wird. Für die Finalspiele wolle man ebenfalls so viele Zuschauer wie möglich in die Halle locken, doch hänge dies auch stark von einer Chemnitzer Teilnahme ab.

Zum ersten Mal wird dabei dieses Jahr ein neuer Modus umgesetzt, bei dem ein ausrichtender Bundesligist automatisch im Halbfinale gesetzt ist. Über den Pokal-Wettbewerb konnten sich somit nur drei Teams fürs Halbfinale qualifizieren. Den Sprung schafften neben Weißenfels zum dritten Mal in Folge die Dragons Bonn und die Red Devils Wernigerode.

Natürlich sei laut Franz auch fürs Rahmenprogramm gesorgt. Neben einer Rhönradshow und Auftritten der jungen Chemnitzer Band „Bears n Hats“ wurden interessante Workshops für Goalies, Trainer sowie auch Lehrer angesetzt. Als Tutoren nehmen unter anderem die Bundestrainer Thomas Berger und Urs Ambühl teil. Auch ein Talentopokal sowie die obligatorische final4-Nacht dürfen nicht fehlen. Die Penalty-Meisterschaft, die vergangenes Jahr auf Föhr begründet wurde, setzt dieses Jahr aus Platzgründen aus.

Den Gesamtetat der Veranstaltung beziffern die Organisatoren mit annähernd 20.000 Euro, die von den beteiligten Sponsoren gedeckt werden. In den letzten Stunden vorm Event stehen noch Einkäufe, Abstimmungen der Workshops und finale Briefings der Helfer an. Die sportliche Konkurrenz startet morgen um 9:30 mit dem ersten Halbfinale der Damen zwischen den Dragons Bonn und dem MFBC Grimma.

Programm

Samstag, 07. März 2015
09.30 Uhr: Damen-Halbfinale 1: SSF Bonn – MFBC Grimma
11.45 Uhr: final4workshop für Goalies
12.00 Uhr: Damen-Halbfinale 2: ETV Lady Piranhhas – UHC Weißenfels
15.00 Uhr: Herren-Halbfinale 1: Floor Fighters Chemnitz – UHC Weißenfels
15.00 Uhr: final4workshop für Trainer
18.00 Uhr: Herren-Halbfinale 2: SSF Dragons Bonn – Red Devils Wernigerode
21.00 Uhr: final4nacht

Sonntag, 08 März 2015
08.30 Uhr: U11 final4talentepokal, U13 final4talentepoka, U13w final4talentepokal
(Sporthalle Zieschestraße)
09.30 Uhr: Finale Stena Line-Pokal der Damen
10.00 Uhr: final4workshop für Lehrer
14.00 Uhr: Finale Stena Line-Pokal der Herren

Cover

 

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