Grimma und Weißenfels ziehen ins Pokalfinale ein

Weißenfels schlägt Hamburg mit 8:4 und folgt Grimma ins fina4-Endspiel.

Weißenfels schlägt Hamburg mit 8:4 und folgt Grimma ins fina4-Endspiel.

Die Favoriten schaffen den Sprung ins diesjährige Pokalfinale der Damen. Während Grimma gegen Bonn seinen Klassenunterschied unter Beweis stellt, hat Weißenfels mit Hamburg wesentlich mehr Mühe, überzeugt aber mit spielentscheidender Effizienz. Das Finale findet am Sonntag um 10 Uhr statt.

Grimma mit Traumstart

Im ersten Drittel wirkt Bonn gegen Grimma nervös und in Folge dessen gnadenlos überfordert. Zuteilung und Orientierung finden nicht statt, der MFBC schaltet und waltet nach Belieben. Nach den ersten zwanzig Spielminuten führt der Vize-Meister mit 7:0. Torhüterin Nickel stellt mit zwei Vorlagen einen neuen Rekord auf.

Erst im zweiten Spieldrittel melden sich die Dragons zu Wort. Kleerbaum dribbelt sich durch die Grimmaer Abwehr und verkürzt. Mietz, mit insegsamt fünf Toren und zwei Vorlagen produktivste Kraft auf dem Feld, legt doppelt nach. Wloßek verkürzt erneut – Drittelergebnis 2:2.

Im letzten Spielabschnitt agiert der MFBC nicht mehr allzu zwingend, Bonn schlägt sich tapfer. Die mitgereisten Fans beider Teams sorgen für eine herausragende Stimmung an einem sonnigen Samstagmorgen. Grimma zieht mit einem deutlichen 12:4 ins Finale ein.

UHC knackt Hamburg mit Effizienz

Hamburg beginnt gegen den UHC fleißig, geht durch Stephansen in Führung, kommt danach aber zu häufig im eigenen Slot ins Stolpern. Während Reck im Weißenfelser Kasten zunächst alle weiteren Schüsse pariert, drehen ihre Kolleginnen in der Offensive den Spielstand – Hönicke, Andrä und zweimal Tauchlitz auf 4:1.

Im zweiten Spielabschnitt wirkt Hamburg druckvoller. Zweimal klingelt neben Reck der Pfosten, einmal zaubert die Nationalkeeperin. Die vierte Großchance lässt sich Judith Burmester nicht mehr nehmen und zimmert den Lochball ins linke obere Ecke. Weißefels bleibt aber offensiv effizienter, zweimal läuft Andrä in den Slot ein, wird einmal von rechts, einmal von links bedient und trifft. Ein spätes Hamburger Tor wird wegen Stockschlags nicht anerkannt.

Im Schlussdrittel verpassen es die Lady Piranhhas nachhaltig zu verkürzen. Stephansen und Leske auf 6:4, Tauchlitz legt mit ihren Treffern drei und vier vorentscheidend zum 8:4 nach. Das gewohnte Duell zwischen Weißenfels und Grimma startet morgen aufgrund einer Absprache mit dem MDR erst um 10 Uhr.

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