Sensation in SSL: Pixbo raus!

Malmström (mi.) und seine Pixbo-Kollegen müssen nächstes Jahr einen neuen Anlauf nehmen. Der Favorit auf den Meistertitel ist schon im Viertelfinale raus. / Foto: Czech Open PR

Malmström (mi.) und seine Pixbo-Kollegen müssen nächstes Jahr einen neuen Anlauf nehmen. Der Favorit auf den Meistertitel ist schon im Viertelfinale raus. / Foto: Czech Open PR

Als Qualifikationssieger startete Pixbo Wallenstam in die Playoffs der Svenska Superligan. Klares Ziel des Kult-Clubs: der erste Titel seit 2003. Doch schon im Viertelfinale war nun gegen Helsingborg Endstation.

4:0. Der Tipp des Innebandymagazinet-Experten Stefan Edberg ließ keine Zweifel daran: Pixbo war haushoher Favorit in der Best-of-7-Serie gegen Helsingborg. In der SSL dürfen die bestplatzierten Teams ihre Gegner zwischen den Rängen fünf und acht wählen. Dem Duell mit dem Erzrivalen Warberg, der als Achter als letztes Team in die Playoffs gerutscht war, wollten die Verantwortlichen von Pixbo offenbar aus dem Weg gehen. Also wurde das siebtplatzierte Helsingborg gewählt – ein kapitaler Fehlgriff, wie sich herausstellen sollte.

Dreimal spielte Pixbo im Laufe des folgenden Viertelfinals in eigener Halle – dreimal gewann Helsingborg dort nach Verlängerung: Lindberg in der 68. (Spiel eins), Moilanen in der 64. (Spiel drei), Lidholm in der 66. Minute (Spiel fünf) schockten jedes Mal den Favoriten. Der war vor dem sechsten Duell nur dank zwei Auswärtssiegen in der Helsingborg-Arena überhaupt noch im Rennen.

Doch diese Serie riss gestern. Mit beherztem Kampf und sicherem Auge für die kurze Ecke von Pixbo-Torhüter Hedlund machte Helsingborg mit einem 6:2-Sieg die Sensation perfekt und zog ins Halbfinale ein. Pixbo muss hingegen mindestens ein weiteres Jahr auf den ersten Titel seit 2003 warten.

VIDEO: Highlights Helsingborg – Pixbo 6:2 (Serie 4:2; by TV4 Sport)

Headcoach David Jansson hatte sich vor den Playoffs noch zuversichtlich gezeigt, mit der Meisterschaft abtreten zu können. Nun bleibt seine vierjährige Amtszeit unvollendet – er übernimmt jetzt das Amt des Schweizer Nationaltrainers.

Mullsjö und Växjö gehen ins siebte Spiel

Über die volle Distanz geht hingegen die mitreißende Serie zwischen Mullsjö und Växjö. Nachdem die Vipers schon 2:0 führten, drehte Mullsjö das Viertelfinale mit drei Siegen am Stück. Gestern schlug Växjö zurück: In der Verlängerung schickte Kjellsson das Duell mit seinem Treffer zum 3:2 in ein Entscheidungsspiel. Am Freitag wird dann in Mullsjö der letzte Halbfinalist ermittelt. Neben Helsingborg sind dafür schon Meister Falun und Linköping qualifiziert.