Hochspannung in der Regionalliga Süd

Toikkanen (li., Regensburg) und Kroll (Rohrdorf/Nürnberg) im Zweikampf um den Ball. /Foto: Sportfotografie C. Riedel

Toikkanen (li., Regensburg) und Kroll (Rohrdorf/Nürnberg) im Zweikampf um den Ball. /Foto: Sportfotografie C. Riedel

Zwei Spieltage vor Schluss sind im Süden noch vier Teams im Rennen um den Regionalliga-Titel. Zweitliga-Absteiger Ingolstadt auf der Spitzenposition spürt die Verfolger Calw/Tübingen, Rohrdorf/Nürnberg und Regensburg im Nacken.

In der Regionalliga Süd liegen zwei Spieltage vor Ende vier Teams im Bereich von sechs Punkten: Tabellenführer Ingolstadt hat mit den Spielen gegen die Kellerkinder Karlsruhe und Feuerbach die vermeintlich einfachsten Gegner des Quartetts vor der Brust.

Die noch junge Mannschaft aus Ingolstadt hat eine erstaunlich schnelle Wandlung hinter sich und profitiert nicht nur, wie in der Vergangenheit, von der Erfahrung alter Hasen wie Kapitän Petr Izakovic, sondern nun vor allem auch von einer Fülle talentierter bayerischer Youngster wie Jonas Ringelhann und Julian Ebner.

Im Feld dahinter ist ein harter Schlagabtausch zu erwarten, der dem ESV in die Karten spielen könnte. Die SG Calw/Tübingen muss noch gegen die direkten Konkurrenten Regensburg und Rohrdorf/Nürnberg ran und braucht zwingend zwei Siege, sowie Schützenhilfe aus Feuerbach und Karlsruhe, um doch noch Meister werden zu können.

Der Titelfavorit in spe ist aber Rohrdorf/Nürnberg. Bei vier ausstehenden Spielen und einem Rückstand von nur vier Punkten auf Ingolstadt hat die überregionale Spielgemeinschaft um Christian Merkel und Alex Kroll weiterhin die allerbesten Chancen, aus eigener Kraft den Titel zu holen, darf sich aber auch keinen groben Ausrutscher mehr leisten.

Die denkbar schwierigste Aufgabe steht den Panthern aus Regensburg bevor. Die Oberpfälzer sind drauf und dran, ihre bisher beste Saisonplatzierung seit dem Einstieg auf das Großfeld – bisher war das ein vierter Platz – zu schaffen, müssten dafür aber noch eines der oben genannten Teams hinter sich lassen.

Um ihre Chance auf einen Sprung nach oben zu wahren, müssten sich die Panther bei ihrer schwierigen Auswärtsfahrt nach Stuttgart nicht nur für die knappe 3:5-Hinspielniederlage gegen die SG Calw/Tübingen revanchieren, sondern neben Gastgeber Feuerbach am darauffolgenden Heimspieltag in Regensburg auch gegen Vorjahresmeister Wikinger München gewinnen.

Dann stünde ihnen ein wahres Endspiel gegen dieSG Rohrdorf/Nürnberg bevor, gegen die es im Hinspiel zu einem 2:2 reichte. Nach einem kurzen Luftholen in den Osterferien halten die restlichen Ligapartien am 19. und 26. April dementsprechend noch eine Menge Zündstoff bereit.

>Statistik Die ersten vier Teams der Regionalliga Süd: ESV Ingolstadt (14 Spiele/31 Punkte), SG Calw/Tübingen(14/29), SG Rohrdorf/Nürnberg(12/27) und Panther Regensburg (12/25); die komplette Tabelle

Text: Martin Drienovsky