Wernigerode und Weißenfels im Finale, Bonn steigt ab

Im Meisterschaftsfinal bekommt Wernigerode die Chance auf eine Revanche für das verlorene Pokalendspiel. / Foto: Sascha Reich, floorball deutschland

Im Meisterschaftsfinal bekommt Wernigerode die Chance auf eine Revanche für das verlorene Pokalendspiel. / Foto: Sascha Reich, floorball deutschland

Die Medaillenpaarungen in der 1. Bundesliga sind bekannt. Wie Weißenfels so kann auch Wernigerode mit einem zweiten Sieg ins Endspiel einziehen. In der Playdown-Serie gegen den direkten Abstieg gewinnt Dresden auch das Rückspiel in Overtime und schickt Bonn zurück in Liga zwei.

Wernigerode in Rückspiel wacher
Im Gegensatz zum Hinspiel geht diesmal Wernigerode in Führung – Kunstschuss Ibold, Spaziersolo Piittisjärvi – 2:0. Aber auch diesmal bleibt Berlin ein würdiger Gegner und kommt im zweiten Drittel auf 4:3, nach einer effektiven Phase der Devils im Schlussdrittel auf 7:5 heran. BAT trifft mit sechs Feldspielern die Latte, Wernigerode antwortet mit einem Doppelpack – 9:5.

Kauferings Aufbäumen reicht nicht
Um einiges ausgeglichener als in der Vorwoche präsentiert sich das zweite Halbfinale. Eine 4:2-Führung der Weißenfelser dreht Kaufering bis Mitte des zweiten Drittels auf 4:5. Falkenberger überzeugte mit einem Hattrick. Noch im selben Spielabschnitt kann der amtierende Meister aber mit drei Treffern nachlegen und am Ende mit einem 9:6-Erfolg ins Finale einziehen.

Dresden killt Bonn
Auch in der Playdown-Serie fällt mit Spiel zwei die Entscheidung – wieder in Overtime, wieder zu Gunsten Dresdens. Von Spielbeginn an wechselt die Führung mit zahlreichen Toren zwischen beiden Teams. Im Schlussdrittel bringt Janos Bröker (3+2) Bonn die Führung, zehn Sekunden vor Spielende gleicht Schuschwary aus. Nach 43 Sekunden der Overtime schickt Stein die Dragons zurück in Liga zwei – 10:9. Dresden trifft in der Relegation hingegen auf den Verlierer der Zweitliga-Finalserie.