Wiler, Falun und Tatran erobern Superfinals

Nummer zehn - Dan Sebek hisst die neue Trophäe des Schweizer Meisters in die Luft. / Foto: Hangar Ent. Group GmbH (Thomas Lüthi) / PR swiss unihockey

Nummer zehn – Dan Sebek hisst die neue Trophäe des Schweizer Meisters in die Luft. / Foto: Hangar Ent. Group GmbH (Thomas Lüthi) / PR swiss unihockey

Die diesjährigen Superfinals um die Meisterschaften der stärksten Floorball-Nationen hatten es in sich. Und alle fanden an einem Tag statt. Bei der Schweizer Premiere beweist Matthias Hofbauer perfektes Timing, in Schweden und Tschechien spielen wiederum die Goalies eine Hauptrolle. Showtime.

Tatran entscheidet Thriller für sich
Bis ins Penaltyschießen musste das tschechische Superfinale gehen. Nach einem 2:4-Rückstand gegen Mlada Boleslav nimmt Tatran-Coach Jakoubek Schlussmann Rebro in der ersten Pause heraus und setzt Veteran Kafka ein. Der Rekordmeister dreht das Spiel, eine Minute vor Spielende gleicht Curney (nach der dritten Vorlage von Novotny, der den Verein vor zwölf Jahren in der letzten Liga mitgründete) aus. Fürs Penalty-Schießen schickt Jakoubek Rebro zurück ins Tor, der pariert, Routinier Fridrich trifft, Tatran feiert vor über 11.000 Zuschauern die Wiedereroberung des Titels.

Zum ersten Mal wurde auch das Schweizer Finale in einem Endspiel entschieden. Über 7.600 Zuschauer lockte das Event nach Kloten. Foto: Hangar Ent. Group GmbH (Thomas Lüthi) / PR swiss unihockey

Zum ersten Mal wurde auch das Schweizer Finale in einem Endspiel entschieden. Über 7.600 Zuschauer lockte das Event nach Kloten. Foto: Hangar Ent. Group GmbH (Thomas Lüthi) / PR swiss unihockey

Wiler mit zehntem Titel
Vor über 7.624 Zuschauern feiert Wiler-Ersigen nicht nur einen neuen Zuschauerrekord der höchsten Schweizer Liga, sondern mit einem 6:5-Sieg gegen Malans auch die zehnte Meisterschaft. Entscheidend sind dabei vor allem die wachen Starts in Drittel eins und zwei durch Matthias Hofbauer – Treffer zum 1:0 um 0:13 und zum 4:1 um 20:07. Malans kommt mit einem Doppelpack durch Berry und Kläger kurz vor Schluss noch heran, der erste Superfinal-Titel geht aber an Wiler.

Falun mit Hattrick in Stockholm
In Stockholm sehen knapp 13.500 Zuschauer ein zunächst ausgeglichenes Superfinal. Außenseiter Linköping geht gegen Falun sogar mitte des zweiten Drittels mit 2:1 in Führung. Dann der Schlüsselmoment: Faluns Schlussmann Rehn verhindert mit einer Parade das 3:1, langer Auswurf, Querpass, Holmgren trifft kurz vor Drittelende aus der Drehung zum Ausgleich. Im Schlussabschnitt zieht Falun mit vier Treffern am Stück davon und feiert den dritten Titel in Folge.