Gelungenes Debüt der Salming Berlin Games

Internationale Konkurrenz in Berlin Tempelhof. / Foto: Salming Berlin Games PR

Internationale Konkurrenz in Berlin Tempelhof. / Foto: Salming Berlin Games PR

Im Schatten der U19-WM fanden am vergangenen Wochenende in der Bundeshauptstadt die ersten Salming Berlin Games statt, ein internationales Großfeld-Turnier für U17-Teams. Neben der Erstauflage des Events feierte auch die neugegründete U17-Auswahl Berlin-Brandenburgs eine erfolgreiche Premiere.

„Wir hatten einen reibungslosen Ablauf“, freut sich Co-Organisatorin Antonia Oelke. Die Stimmung unter den Teams und auch in der Halle sei sehr gut gewesen, die Schiedsrichter hätten überzeugt und auch das schwedische Team habe das Niveau gelobt.

Die Junioren von Älvsjö AIK hatten gleich zwei Teams gestellt und erreichten mit beiden das Finale. Neben dem MFBC Leipzig stand überraschend auch die neugegründete U17-Auswahl des ausrichtenden Floorball-Verbandes Berlin Brandenburg im Halbfinale. Dort unterlag man zwar der schwedischen Konkurrenz, bis dahin konnte man mit einem 2:2 gegen Leipzig und einem 4:2 gegen Weißenfels Achtungszeichen setzen.

Die Freude über die eigene Auswahl wich heute aber einer herben Enttäuschung. Oelke und ihr Team hätten eher zufällig erfahren, dass bei der letzten Vorstandssitzung des Dachverbandes beschlossen worden sei, die U17-Trophy nach diesem Sommer nur noch mit vier Teams (Nord, Süd, Ost und West) weiterzuorganisieren. „Wir wollten eigentlich seit Sommer 2014 in die Trophy einsteigen. Das ist aber immer wieder im Sande verlaufen. Nun warten wir erneut eine Entscheidung von Floorball Deutschland ab“, sagt Oelke.

Aber auch ohne U17-Trophy soll die jüngste Landesauswahl intensiv gefördert werden. Die Berlin-Brandenburgischen Talente könnten etwa in der lokalen Regionalliga auflaufen. Laut Oelke müssten sich die Jungs um die Zukunft des Teams so oder so keine Sorgen machen.

Langfristig sollen die Salming Berlin Games auf mehrere Kategorien heranwachsen, vielleicht schon nächstes Jahr auf bis zu zwölf Teams. „Ein Ziel ist, dass wir wieder ein internationales Teilnehmerfeld haben“, meint Oelke, die auch die Damen der SG Berlin koordiniert. „Wir sind zwar zufrieden, mit dem diesjährigen Ablauf, aber hoffentlich werden sich in Zukunft noch weitere lokale Vereine integrieren. Schließlich geht es um die Förderung des Jugensports.“

Schlusstabelle
1. Älvsjö II (swe)
2. Älvsjö I (swe)
3. MFBC Leipzig
4. U17 FVBB
5. Arkady Dębno (pol)
6. UHC Weißenfels (U17/U15)