Devils mit erstem Schritt, Berlin holt Bronze

Großer Jubel - Wernigerode holt den Auftaktsieg. / Foto: Stefanie Dabrowski, floorball-portal.de

Großer Jubel – Wernigerode holt den Auftaktsieg. / Foto: Stefanie Dabrowski, floorball-portal.de

Etwas überraschend gelingt Wernigerode ein Auftaktsieg in der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft gegen Weißenfels. Kuittinen sorgt in der 59. Spielminute für den Gamewinner und bringt den amtierenden Titelträger ordentlich in Zugzwang. Mit seinem höchsten Saisonsieg holt indes Berlin gegen Kaufering Bronze und krönt eine beeindruckende Serie.

Wernigerode trumpft Nordh

Vor offiziell über 1.000 Zuschauern in der Ilsenburger Harzlandhalle starten die Devils ins erste Finalspiel furios – schon nach 18 gespielten Sekunden sorgt Krupicka für die Führung, Weißenfels antwortet mit einem Doppelpack durch den überragenden Nordh, der an diesem Tag für alle Treffer des UHC sorgt.

Volle Bude - In Ilsenburg zählten die Veranstalter über 1.000 Besucher. / Foto: Stefanie Dabrowski, floorball-portal.de

Volle Bude – In Ilsenburg zählten die Veranstalter über 1.000 Besucher. / Foto: Stefanie Dabrowski, floorball-portal.de

Kuittinen und Krupicka drehen den Spieß um, Nordh gleicht in Spielminute 46 aus und bringt Weißenfels zu Beginn des Schlussdrittels wieder in Führung. Der amtierende Meister wirkt in einem offenen Schlagabtausch aber verwundbar und kassiert in Unterzahl das 4:4 durch Ibold. Knapp zwei Spielminuten vor Ende bedient Ekroos Landsmann Kuittinen, 5:4, Wernigerode mit zwei Matchbällen am kommenden Wochenende.

Berlin verdient auf Platz drei

Mit einer beeindruckenden Verlässlichkeit nahm Berlin seit seinem Wiederaufstieg 2004 am Bronze-Spiel teil – genau jedes zweite Jahr, insgesamt sechsmal, lief BAT im kleinen Finale auf und holte am vergangenen Wochenende dabei sein viertes Edelmetall. Gegen Kaufering lieferte man sich bis zur Hälfte des Spiels ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen bis Brockmann, Witte und Friberg Berlin noch in Drittel zwei auf 5:2 davonziehen ließen.

Auf ein zwischenzeitliches 6:4 antworteten Brincil und Friberg mit zwei Treffern binnen fünf Sekunden, die Vorentscheidung. Am Ende schraubte BAT den Endstand auf 11:5 hoch und eroberte nach einer turbulenten Saison verdient Platz drei.