Krupicka: „Einen Tick besser“

Im Zweikampf der Leginäre - Krupicka gegen Eskelinen. / Foto: Stefanie Dabrowski, floorball-portal.de

Im Zweikampf der Leginäre – Krupicka gegen Eskelinen. / Foto: Stefanie Dabrowski, floorball-portal.de

Vojta Krupicka war eine der Schlüsselfiguren im ersten Spiel der Finalserie zwischen Wernigerode und Weißenfels. Schon nach 18 Sekunden brachte er die Devils in Führung und sorgte auch für die 3:2-Führung. „Weißenfels steht jetzt das Wasser bis zum Hals, mal sehen, was sie damit machen“, sagt der Tscheche vorm entscheidenden Wochenende.

Floorballmagazin: Das Pokalfinale war Wernigerode alles andere als gelungen. Hattet ihr eure Lektionen gezogen?

Vojta Krupicka: Das war ein ganz anderes Spiel. Wir hatten uns unnötig von der einfachen Partie gegen Bonn einlullen lassen und dachten, es klappt von selbst, weil sich Weißenfels gegen Chemnitz so schwer tat.

Am Sonntag sah euer Auftritt jedenfalls anders aus. Was für ein Start? Du trafst nach 18 Sekunden.

Das erste Tor hat großen Einfluss auf den Verlauf des Spiels gehabt. Weißenfels musste gleich von Anfang an nachziehen und die Abwehr öffnen. Wir hatten danach viele Chancen. Aber das Wichtigste war mit Sicherheit unsere Defensivleistung.

Hat die den Unterschied gemacht?

Ehrlich gesagt, würde ich behaupten, dass wir das ganze Spiel lang einen Tick besser waren. Der Verlauf war ausgeglichen und am Ende hatten wir auch Glück, klar. Ich ziehe aber den Hut vor unserem zweiten Block, der in der Abwehr herausragend gearbeitet hat.

Die Atmosphäre war ordentlich. Hat es dich nicht gestört, dass ihr nicht in eurer Stadthalle gespielt habt?

Die Atmosphäre, die Organisation, das Ergebnis… alles fabelhaft. Es war ein tolles Erlebnis für alle, auch unsere Fans. 1.007 Zuschauer, überragend.

Jetzt habt ihr zwei Matchbälle, aber in Weißenfels zu spielen, wird eine ganz andere Herausforderung sein.

Das wird hart, beim Meister mit so vielen Zuschauern. Aber Weißenfels steht jetzt das Wasser bis zum Hals, mal sehen, was sie damit machen.

Du bist jetzt das zweite Jahr in Wernigerode. Was machst du eigentlich, wenn du nicht gerade übers Parkett schleichst?

Tolle Natur, schöne Stadt… ich fahre viel Fahrrad und wenn ich frei habe, fahre ich nach Liberec auf ein Bierchen. Passt alles.

Ein Grund länger zu bleiben?

Das verrate ich dir nach dem Finale.