Weißenfels stürmt zum Titel

Nun lasst das Weißbier fließen: Weißenfels darf zum elften Mal den Titel feiern. /Foto: UHC Weißenfels Facebook

Nun lasst das Weißbier fließen: Weißenfels darf zum elften Mal den Titel feiern. /Foto: UHC Weißenfels Facebook

Dem UHC Weißenfels gelingt einmal mehr das Kunststück, die Finalserie nach einer Auftaktniederlage zu drehen. Gegen Wernigerode gewinnt der UHC das Entscheidungsspiel 10:6 und feiert damit seine elfte Meisterschaft.

Das entscheidende dritte Spiel ist keine zehn Minuten alt, da haben die fast 1.000 Zuschauer in der Weißenfelser Stadthalle schon fünf Tore gesehen. Wernigerode führt 3:2, ein Eigentor bringt Weißenfels aber den Ausgleich vor der Drittelpause.

Im zweiten Abschnitt fällt die Vorentscheidung in den Powerplays: Weißenfels nutzt seine einzige Überzahl im Spiel zum 5:4 (33.), Wernigerode verpasst kurz darauf den Ausgleich im Powerplay – mehr noch: Die Red Devils kassieren sogar einen Shorthander durch Eskelinen zum 6:4 (36.).

Rückblickend war das die Vorentscheidung: Bis kurz vor Ende baut Weißenfels die Führung auf 8:4 aus. Wernigerode verkürzt, Weißenfels kontert durch Herlt, dem wie Teamkollege Eskelinen drei Treffer an diesem Tag gelingen. Am Ende bringt Weißenfels sicher einen 10:6-Sieg über die Ziellinie.

Wie schon im Vorjahr zeigte der Rekordmeister eindrucksvolle Nervenstärke. Einmal mehr ging das erste Spiel verloren, einmal mehr drehte der UHC mit zwei Heimsiegen die Finalserie zu seinen Gunsten. Wernigerode konnte sich für eine starke Saison dagegen nicht mit dem Titel belohnen.

>UHC Weißenfels – Red Devils Wernigerode 10:6 (3:3, 4:1, 3:2), Serie – 2:1