Kaufering und Chemnitz überraschen, Weißenfels marschiert

Gefeierter Held: Nachwuchstalent Hannes Langenstraß machte mit drei Toren den Deckel drauf beim 10:6-Sieg der Floor Fighters gegen den MFBC. /Foto: Floor Fighters Facebook

Gefeierter Held: Nachwuchstalent Hannes Langenstraß machte mit drei Toren den Deckel drauf beim 10:6-Sieg der Floor Fighters gegen den MFBC. /Foto: Floor Fighters Facebook

Während an der Spitze nun Weißenfels allein seine Kreise zieht, schließt Kaufering punktemäßig zu Berlin auf. Chemnitz feiert im Sachsen-Derby gegen den MFBC. Wernigerode und Halle holen die ersten Saisonpunkte.

Mit Spannung durfte das Duell zwischen Weißenfels und Lilienthal erwartet werden. Der TVL kam immerhin mit dem Rückenwind eines Auswärtssieges bei Vizemeister Wernigerode. Eine Überraschung lag aber nur drei Minuten in der Luft. Alexander Seitz brachte Lilienthal zwar früh in Führung, doch der Meister drehte die Partie schnell und führte schon nach 13 Minuten 5:1. Spielstand am Ende: 15:5 für Weißenfels.

Berlin trat ersatzgeschwächt mit 12 Feldspielern und nur einem Goalie in Kaufering an. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, das Maximilian Falkenberger im Schlussdrittel für die Red Hocks entschied. Mit zwei Traumtoren stellte er von 5:4 auf den 7:4-Endstand und bescherte BAT damit die erste Saisonniederlage. Die Hauptstädter verloren zudem ihren Topscorer Lukas Brockmann, der wohl mehrere Wochen ausfallen wird.

Nach der 5:6-Niederlage in der Vorwoche gegen Hamburg gingen die Floor Fighters als Außenseiter ins Sachsen-Derby gegen den MFBC. Doch die Leipziger, ihrerseits am Spieltag zuvor mit einer Niederlage gegen Berlin, bringen ihre Offensivpower weiter nicht recht auf das Parkett. Stattdessen stachen die Chemnitzer Neuzugänge und ein Youngster: Hannes Langenstraß erzielte die letzten drei Treffer zum Chemnitzer 10:6-Erfolg.

Vom Tabellenende verabschiedet hat sich Vizemeister Wernigerode. Im Duell der Punktelosen gegen Aufsteiger DHfK Leipzig legten die Red Devils mit einem 6:0-Startdrittel den Grundstein zum ersten Saisonsieg. Letztlich standen zehn Tore Unterschied und ein ungefährdeter 14:4-Sieg. Sieben Punkte steuerte Neuzugang Eemeli Kyllönen bei.

Dank der Nervenstärke von Arwed Vogel holten die Saalebiber Halle vor eigenen Publikum ihre ersten Saisonpunkte. Vogel traf zweimal per Penalty zur 4:3- bzw. 5:4-Führung. Zwar rettete Durasi die Hanseaten in der Schlussminute noch in die Verlängerung. Dort schoss Tobias Lutz im Powerplay den Gamewinner für Halle.

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