Weißenfels dominiert, Chemnitz rutscht ab

Nix mit Spitzenduell - Weißenfels zerlegt Lilienthal mit 16:5. / Foto: Matthias Kuch, floorball-europe.de

Nix mit Spitzenduell – Weißenfels zerlegt Lilienthal mit 16:5. / Foto: Matthias Kuch, floorball-europe.de

Weißenfels bleibt konkurrenzlos und demontiert Verfolger Lilienthal. Wichtige Siege für Berlin, Hamburg und MFBC, bittere Pleiten für Chemnitz und die Aufsteiger Halle und SC DHfK. Am Strich bleibt’s eng.

In den meisten Sportarten sind Spitzenspiele zwischen dem Tabellenersten und -zweiten spannende Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Floorball läuft das anders. 5:1, 6:2 und 5:2 die Drittelergebnisse zwischen Weißenfels und „Verfolger“ Lilienthal. Endstand 16:5. Brökers Hattrick nennt man Kosmetik.

Leipzig holt den nächsten Schlüsselsieg. Mit Chemnitz tun sich die Löwen bis zum dritten Drittel schwer. 4:1 und 5:2 führen sie bereits, die Floor Fighters kommen noch auf 5:4 heran. In der 53. Spielminute dann der Doppelschlag. Kanta und Ronkanen auf 7:4, Koivistoinen und Dietel besiegeln zum 9:4.

Auch Berlin sichert sich wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs. Einen 1:3-Rückstand gegen Kaufering gleicht BAT noch im ersten Drittel aus und zieht im zweiten Spielabschnitt entscheidend davon. Die Red Hocks sind damit in greifbare Nähe gerückt. Zwei Punkte Abstand.

Wernigerode hat mit dem SC DHfK wenig Mühe. Binnen vier Minuten legen die Devils dank Kyllönen, Einecke, Kuittinen und Müller auf 4:0 vor. Leipzig fehlt es an sämtlichen Mitteln und Wernigerode schraubt den Spielstand auf 11:0 im zweiten und 13:2 im dritten Spielabschnitt hoch.

Hamburg wiederholt seinen Strauchler gegen Halle nicht und hat das Rückspiel von Anfang an unter Kontrolle. Kühl schickt den ETV noch im ersten Drittel per Doppelpack auf Siegerkurs, Herrmann und Bonk legen zu Beginn des zweiten Spielabschnittes vorentscheidend nach. Endstand 7:1.

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