Chemnitz mit Lebenszeichen, Hamburg mit Debakel

Friedliche Trennung - Berlin und Wernigerode kommen über ein 4:4 nicht hinaus.

Friedliche Trennung – Berlin und Wernigerode kommen über ein 4:4 nicht hinaus.

Der Kampf um die Playoffs ist spannend wie seit Jahren nicht mehr, Spitzenreiter Weißenfels dominiert aber trotzdem nach Belieben. Nun musste Hamburg bluten und erlitt vor heimischer Kulisse eine historische Blamage.

Knapp 500 Zuschauer sahen in der Hoheluft-Sporthalle die höchste Niederlage der Hamburger Bundesliga-Geschichte. Weißenfels machte aus den Piranhhas Fischhack und blamierte die Hausherren mit 3:24. Alleine zwischen der 25. und 38. Spielminute traf der UHC neunmal. Topscorer Soini war insgesamt mit sechs Toren beteiligt.

In einer eher kämpferischen als besonders ansehnlichen Partie zwischen Berlin und Wernigerode gab es am Ende keinen Sieger. Die Devils führten zwar bereits mit 0:2 und 1:3, BAT drehte aber noch in Drittel zwei die Spieß um, Kyllonen sorgte im Schlussabschnitt für Wernigerodes Ausgleich. Zwei Unterzahlspiele in der Verlängerung überstand Berlin ohne Gegentor.

Mit einem 8:6-Sieg gegen Kaufering meldet sich Chemnitz zurück im Playoff-Rennen, Kaufering muss sich indes Mühe geben, auf der Zielgeraden nicht aus den Top Six herauszurutschen. Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Floor Fighters hatten Distanzschütze Vilppola (vier Tore) und Schlussmann Larkela.

In Leipzig hing die Überraschung lange in der Luft. Der SC DHfK führte bis zur 29. Spielminute gegen Lilienthal mit 2:1. Dann der Einbruch. Binnen dreieinhalb Minuten drehten Heißenbüttel, Bothe und Rautio die Partie. Danach bauten die Wölfe ihre Führung weiter aus. Endstand 5:8.

Eher unspektakulär chauffierte der MFBC sein Spiel gegen Halle zu einem deutlichen 3:10-Sieg. Jeweils im Doppelpack legten Hruby und Koivistoinen im ersten Drittel vor, Halle verkürzte auf 2:4, im zweiten Spielabschnitt reichten Leipzig aber sieben Minuten, um fünf Treffer nachzulegen und die Partie zu entscheiden.

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