Weltverband legt Statistik vor

Foto: IFF, Calle Ström

Foto: IFF, Calle Ström

Die IFF hat ihre Mitgliederstatistik für 2015 veröffentlicht. Schweden und Finnland melden endlich wieder ein relevantes Wachstum, insgesamt legt die Szene aber nur knapp 4 % zu. Die Anzahl der Vereine geht sogar zurück. Ein Boom sieht anders aus. Deutschland festigt aber Position fünf vor Norwegen und kratzt an der 11.000-Marke.

Über 6.000 neue Spieler in Schweden, knapp 2.000 in Finnland. Dank des ersehnten Wachstums der Topnationen kann die IFF einen Wachstum von 4 % vorweisen, von weltweit 300.133 auf 309.397 Lizensierte. Problematisch bleibt dabei die Vermischung „lizensierter SpielerInnen“ mit nichtaktiven „Mitgliedern“. Bitter wirkt der Rückgang der Anzahl von Floorball-Vereinen. 4.396 waren es 2014, im vergangenen Jahr 4.330, also 66 Vereine weniger.

Für einen Hoffnungsschimmer soll die schwer zu ermittelnde Zahl der Hobbyspieler sorgen. 1.285.150 noch 2014, fabelhafte 3.054.144 im Jahr 2015. Den massiven Anstieg macht dabei der Umstand aus, dass viele Nationen erst dieses Jahr überhaupt eine Zahl angegeben haben und Niederlande dabei eine besonders großzügige Schätzung von 1.500.000 Floorball-Freunden vorlegte.

Deutschland legt von 10.642 auf 10.961 Lizensierte zu, ein Extra von etwa 3 %. 2014 waren es noch fast 6 % (2014: 182 Vereine; 2015: 191). Man bleibt damit aber sicher auf Platz fünf vor Norwegen und Dänemark (Rückgang von 6.500 auf 5.964 Lizensierte). Relevante Wachstumsraten, wenn auch nur in kleinem Rahmen, gab es in der Türkei (von 221 auf 852 Lizensierte) und in Thailand (von 130 auf 1.000).

Die zehn größen Verbände
1. Schweden – 123.535
2. Finnland – 53.633
3. Tschechien – 38.502
4. Schweiz – 30791
5. Deutschland – 10.961
6. Norwegen – 7.642
7. Dänemark – 5.964
8. Slowakei – 4.898
9. Lettland – 3.409
10. Russland – 3.000

Die komplette Übersicht gibt es auf der Statistikseite der IFF.