Gefallene Würfel

Halles Fans "aus purem Gold". / Foto: Saalebiber Halle PR

Halles Fans „aus purem Gold“. / Foto: Saalebiber Halle PR

Der vorletzte Spieltag hat über die Teilnehmer der diesjährigen Playoffs praktisch entschieden. Neben Weißenfels und Lilienthal sind auch Wernigerode, Kaufering, Leipzig und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch Berlin dabei. Hamburg und Chemnitz dürfen wohl in die Reli.

In Wernigerode musste der ETV Hamburg punkten, um vorm letzten Spieltag noch im Rennen um die Playoff-Plätze zu bleiben. Die Devils waren aber eine Nummer zu groß für die Hanseaten und siegten deutlich mit 12:4. Damit kann Hamburg am letzten Spieltag mit Berlin nach Punkten höchstens gleichziehen. Das Torverhältnis scheint aber uneinholbar (Berlin -11, Hamburg -53).

Leipzig bestätigte in Kaufering seine Formkurve und ging schon im ersten Drittel dank Hruby, Koivistoinen, Novotny und einem Eigentor mit 1:4 in Führung. Comeback Kaufering. Falkenberger, Weh und Häringer zum 4:4, Hruby noch vor der zweiten Drittelpause auf 4:5. Der Schlussabschnitt gehörte Leipzig, Endstand 5:7.

Nach dem vergangenen Spieltag (5:8 gegen Lilienthal) und der finalen Verbandsentscheidung war Chemnitz endgültig aus den Playoffs gerutscht. Gegen den SC DHfK drehten die Floor Fighters einen 0:2-Rückstand, stürzten aber Anfang des Schlussdrittels (3:3) in ein tiefes Loch. Zweimal Hollmichel, Penzhorn und Kujat ließen Leipzig auf 7:4 davonziehen.

Mit gerade einmal zehn Feldspielern reiste Berlin nach Weißenfels, darunter auch Spielertrainer Krohne und Keeper Nebe. 0:6 nach dem ersten Drittel, 2:12 nach dem dritten. Fast versöhnlich und für die Playoffs wird’s auch noch reichen. Fünf Tore für Soini.

Ähnlich verlief auch Halles Reise nach Lilienthal – ebenfalls mit zehn Feldspielern, dazu aber noch mit einem starken Fänanhang. Einen Unterschied machte der leider kaum. Die Wölfe legten im ersten Drittel mit 5:0 vor und siegten klar mit 11:3.

Tabelle und Scorerwertung der 1. Floorball Bundesliga.