Erster Workshop für Floorball-Goalies in Berlin

Schusswinkel und Stellungsspiel - Nebe und Klein erklären. / Foto: Annabell Klein

Schusswinkel und Stellungsspiel – Nebe und Klein erklären. / Foto: Annabell Klein

Am vergangenen Sonntag organisierte der Floorball-Verband Berlin Brandenburg seinen ersten Workshop für Floorball-Goalies und Trainer. 15 Keeperinnen und Keeper aus der gesamten Bundesrepublik reisten in die Bundeshauptstadt.

„Wir wollen mithilfe unserer Workshops die Qualität im Training steigern“, erklärt Mitveranstalterin Antonia Oelke. Die Veranstaltung sollte vor allem dem Wissenstransfer dienen. Was sind die eigentlichen Aufgabenfelder eines Torhüters neben der Verteidigung des Kastens? Wie sieht ein ausgewogenes Training aus?

„Mit Tom Nebe und Felix Klein haben wir Top-Referenten gewinnen können, die vielseitige Erfahrungen als Goalie und auch Trainer mitbringen“, schätzt Oelke. Die beiden hätten ihr Wissen in Theorie- und Praxiseinheiten hervorragend vermittelt und den Teilnehmenden viel mitgegeben.

Klein war es wichtig nebst verschiedener Übungen auch Probleme anzusprechen, die viel zu häufig vernachlässigt würden, etwa Leistungsdruck oder individuelle Voraussetzungen. Da sei insbesondere bei jungen Torhütern besonders wichtig. Dort sei zwar die Basistechnik unverzichtbar, man müsse die Position aber als ganzheitliches Konzept vermitteln.

„Trainer sollten langsam und behutsam dem Torhüter helfen, sich zu verbessern, sie sollten sein Selbstvertrauen stärken und vor allem Vertrauen aufbauen. Kein Torhüter ist von Anfang an perfekt“, sagt Klein. Mehr als bei Feldspielern sei die Entwicklung eines Torhüters ein reflexiver Prozess. „Wir antizipieren eine Spielsituation, entscheiden uns für eine Reaktion, führen diese aus und werten anschließend das Resultat aus“, sagt Klein. Bei dieser Herausforderung müsse man junge Torhüter ganz besonders unterstützen.

Weitere Bilder in der offiziellen Workshop-Gallerie von Annabell Klein.