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		<title>&#8220;5 Fragen&#8221;: MFBC</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 07:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Nebe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur noch knappe zwei Wochen müssen ins Land ziehen, dann rollt endlich wieder der Ball in der deutschen Königsklasse. Höchste Zeit für das Floorballmagazin, den Vereinen nochmal auf den Zahn zu füllen: Lief die Vorbereitung, wurde der Kader ausreichend verstärkt, wer wird Meister? Alle Trainer erhielten die gleichen Fragen, die Antworten gibt es ab heute häppchenweise: Jeden Tag von einem anderern Verein.]]></description>
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<dl id="attachment_2917" class="wp-caption " style="width: 595px;">
<dt><a href="http://floorball-europe.com"><img title="20100608_mfbc1" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/06/20100608_mfbc1.jpg" alt="" width="585" height="364" /></a></dt>
<dd> </dd>
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</div>
<p><em>Nur  noch knappe zwei Wochen müssen ins Land ziehen, dann rollt endlich  wieder der Ball in der deutschen Königsklasse. Höchste Zeit für das  Floorballmagazin, den Vereinen nochmal auf den Zahn zu füllen: Lief die  Vorbereitung, wurde der Kader ausreichend verstärkt, wer wird Meister?  Alle Trainer erhielten die gleichen Fragen, die Antworten gibt es ab  heute häppchenweise: Jeden Tag von einem anderern Verein. Den Anfang  macht der Vize-Meister: MFBC-Trainer David Makin schielt Richtung  Meisterschaft!</em><strong> </strong></p>
<p><strong>Hallo David, wie zufrieden bist du mit der bisherigen Vorbereitung?</strong></p>
<p>Sehr   zufrieden! Wir hatten eine hohe Trainingsbeteiligung und sind ein  gutes  Stück weitergekommen. Die bisher gesteckten Ziele wurden  erreicht.</p>
<p><strong>Wie hoch ist das normale Trainingspensum?</strong></p>
<p>Drei Trainings mit der Mannschaft, jeder Spieler arbeitet aber zusätzlich individuell.<strong> </strong></p>
<p><strong>Was waren die wichtigsten Etappen in der Vorbereitung?</strong></p>
<p>Wichtigster  Termin waren die GFO (Dort unterlag der MFBC gestern nur knapp im Finale, d. Red.). Ob bis zum Saisonstart noch weitere Spiele  anstehen, werden wir in Kürze entscheiden.<strong> </strong></p>
<p><strong>Einmal zusammengefasst: Welche Veränderungen gibt es im Kader im Vergleich zur vergangenen Saison? </strong></p>
<p>Neben  den beiden Finnen Aapo Kärki und Olli Jokiranta (beide aus  Lappeenranta, d. Red.) ist auch Philip Schramm vom UHC Döbeln zu uns  gestossen. Zudem verstärken noch zwei Spieler aus der  2.Bundesligamannschaft den Kader. Insgesamt haben wir drei Abgänge:  Mathias Siede (zu Weißenfels, d. Red.), Bastian Müller und Eric Kindler  (zu Halle, d. Red.).<strong> </strong></p>
<div id="attachment_2237" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-2237" href="http://www.floorballmagazin.de/?attachment_id=2237"><img class="size-thumbnail wp-image-2237 " title="20100422_DUB_im_Umbruch_Makin" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/04/20100422_DUB_im_Umbruch_Makin-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Seine mittlerweile 4. Trainerstation in der Bundesliga: Bringt David Makin dem MFBC den Erfolg zurück? /Foto: FV Schleswig Holstein</p></div>
<p><strong>Wie lauten die Saisonziele des MFBC?</strong></p>
<p><strong> </strong>Diese  definieren sich aus den Zielsetzungen des Vereins: Die Finalspiele der  Meisterschaft aber auch die sportliche Weiterentwicklung innerhalb der  Mannschaft sind primäre Ziele.</p>
<p><strong>Zum Abschluss noch dein persönlicher Tipp: Wer wird Meister 2010/11?</strong></p>
<p>Das stärkste Team. Selbstverständlich hoffe ich, dass wir es sein werden!</p>
<p>(tn)</p>
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		<title>Thomas: &#8220;Wir haben Blut geleckt!&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kratochvil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gut eine Woche nach den entscheidenden Partien der Europacup-Quali läuft beim ausrichtenden MFBC Wikinger Grimma weiter die Nacharbeit. Der Verein möchte die Chance nutzen, sich als Vorreiter in Sachen Entwicklung und Öffentlichkeitsarbeit zu profilieren. Das Floorballmagazin unterhielt sich mit Jennifer Thomas, Spielerin und Marketingbeauftragte beim Mitteldeutschen Floorballclub.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4424" class="wp-caption alignnone" style="width: 595px"><a href="http://www.johannes-waschke.de/"><img class="size-full wp-image-4424" title="20100901_jt1" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/09/20100901_jt1.jpg" alt="" width="585" height="341" /></a><p class="wp-caption-text">Jennifer Thomas und der &quot;Segen&quot; der Personalunion. / Foto: Johannes Waschke, johannes-waschke.de</p></div>
<p><em>Gut eine Woche nach den entscheidenden Partien der Europacup-Quali läuft beim ausrichtenden MFBC Wikinger Grimma weiter die Nacharbeit. Der Verein möchte die Chance nutzen, sich als Vorreiter in Sachen Entwicklung und Öffentlichkeitsarbeit zu profilieren. Das Floorballmagazin unterhielt sich mit Jennifer Thomas, Spielerin und Marketingbeauftragte beim Mitteldeutschen Floorballclub.</em></p>
<p><strong>Floorballmagazin: Hi Jenni, erst einmal Glückwunsch zu einem gelungenen Turnier. Seid ihr mit dem angepeilten und am Ende auch erreichten dritten Rang zufrieden?</strong></p>
<p>Jennifer Thomas: Danke Jan! Wir sind sowohl sportlich als auch organisatorisch zufrieden. Dieser dritte Platz hat uns als Team enorm weiter gebracht und wir haben uns sehr darüber gefreut, dass wir uns täglich, über viel Zuschauerresonanz freuen durften. Die Zuschauerzahlen von 100 bis 300 Leuten pro Tag  ist im Damen-Bereich ein guter Meilenstein und wir haben erstmals ein Herren-Event, nämlich die Quali in Norwegen, getoppt &#8211; da waren&#8217;s 150 Zuschauer. Wir betrachten unser Event auch von dieser Seite.</p>
<p><strong>Das Schlüsselspiel war mit Sicherheit die Partie gegen Tunet. Nach einem furiosen Start hattet ihr bereits mit 4:1 geführt, um dann doch noch die drei Punkte abzugeben. Was war passi</strong><strong>ert?</strong></p>
<p>Zuerst muss man sagen, dass wir eine sehr gute Einstellung auf den Gegner durch die Trainer erhalten haben. Unser Herrentrainer David Makin hat gemeinsam mit Lutz Gahlert die Norwegerinnen dazu eingehend beobachtet. Ich denke, dass uns genau hier die internationale Erfahrung bzw. Routine gefehlt hat, aber auch die Kraft und die Alternativen auf der Bank. Wir haben bereits gegen Spanien am Vortag viel Kraft in den Sieg investiert, indem wir die Partie über 60 Minuten mit einem hohen Lauftempo bestritten haben. Das erste Drittel gegen Norwegen war ebenfalls so rasant, dass uns dann die Puste fehlte.</p>
<p>Die furiosen Tore und unsere Kaltschnäuzigkeit vom Anfang der Partie schien die Norwegerinnen keineswegs zu beeindrucken und sie spielten ihren Stiefel routiniert runter. Personell wurde auf die vermeintlich zehn stärksten Spielerinnen zurückgegriffen, aber nicht in jeder Reihe lief alles perfekt. Hier fehlten die Alternativen, gerade mit dem krankheitsbedingten Ausfall von Susanne Straßburger und dem Verletzungspech von Sophie Kühne. Die Köpfe blieben nach der Niederlage dennoch oben, obwohl man sich nach so einer Partie immer fragt „Was wäre wenn?“. Auch unsere Trainer meinten, dass man mit einer vorangegangenen Ergebnisprognose von 5:7 hätte gut leben können. Aber so haben wir bis weit ins zweite Drittel mit 3:0 und 4:1 geführt.</p>
<p><strong>Gegen Fredrikshavn war es dann aber leider eindeutig. Was fehlt dem MFBC, um auf das Spielniveau des dänischen oder norwegischen Meisters zu gelangen?</strong></p>
<p>Ja leider! Sicherlich hatten wir auch zu Beginn einige gute Torchancen, aber ein schneller und Spiel weisender Treffer wie gegen Norwegen passiert nicht auf Knopfdruck. Dänemark hatte mit Di Nardo und Hansen zwei stürmende Torgaranten, die entscheidenden Anteil am Lösen des Endrundentickets hatten. Wir wussten das, aber wir hatten die beiden dennoch nicht unter Kontrolle. Unsere beiden „Duracell-Hasen“, Mietz und Müller, wurden vorher vom dänischen Trainer-Trio gut analysiert und durch Doppeln in Schach gehalten. Nachdem es bereits 5:0 gegen uns stand, haben wir unser Defensivsystem vom 2:1:2 aufs 2:2:1 umgestellt, was uns in den Folgedritteln nur noch zwei Gegentore bescherte. Pech im Abschluss sowie eine stark haltende dänische Torhüterin machten ihr Übriges. Unser Trainer meinte eine frühere Systemumstellung wäre der Schlüssel gewesen, um das Spiel offener zu gestalten.</p>
<p>Das Spielniveau grenzt sich derzeit noch in der internationalen Erfahrung, der damit verbundenen spielerischen Härte sowie in der technischen Präzision ab. Athletisch kamen wir sicherlich heran, aber auch hier sind uns die Skandinavier in ihrer Grundausbildung einen Schritt voraus. Dennoch ist der Damen-Bereich nicht so weit weg, wie es der Herren-Bereich ist. Tunet wurde nach 21 Siegen in 21 Spielen norwegischer Meister, was die Ligadichte widerspiegelt. Der Spielbetrieb in Deutschland muss langsam wieder an Fahrt aufnehmen und die Damen-Bundesliga, weil es nichts anderes gibt, nicht länger als Hobby-Liga für viele Spielerinnen betrachtet werden. Es müssen Leistungsanreize gesetzt werden. Die Spielerinnen müssen bereit sein, an sich zu arbeiten, sich zu quälen und Grenzen zu überschreiten. Aber der Damen-Bereich muss auch endlich Beachtung finden und in diesen sollte genauso investiert werden, wie in den Herren-Bereich. Für den Damen-Sport muss gelebt werden. Wir wissen, dass dies nicht immer einfach ist, denn Damen sind schon ihr eigenes &#8220;Völkchen&#8221;. Aber auch Damen-Spiele können attraktiv sein und dies in sportlicher Hinsicht. Ich denke, dass wir beim MFBC dieses Bewusstsein geweckt haben und dieses ausbauen werden. Unser Team hat auf jeden Fall Blut geleckt.</p>
<div id="attachment_4425" class="wp-caption alignnone" style="width: 595px"><a href="http://www.johannes-waschke.de/"><img class="size-full wp-image-4425" title="20100901_jt2" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/09/20100901_jt2.jpg" alt="" width="585" height="336" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas mit Fanny Gatzke, Anne-Marie Mietz und Susann Schiller (v.l.n.r.). / Foto: Johannes Waschke, johannes-waschke.de</p></div>
<p><strong>Du selber warst mit vier Toren und fünf Vorlagen klangheimlich zu Grimmas Topscorerin avanciert. Ist das ein Wink mit dem Zaunpfahl für die neue Saison?</strong></p>
<p>Wie viele Tore und Vorlagen eine Spielerin in der neuen Saison beitragen will und möchte, kann sicherlich keine einzelne voraussagen – so auch ich nicht. Ziele kann man sich sicherlich stecken, aber die spiegeln sich bei mir sicher nicht in „Punktegeilheit“ wider und zerstören auch das Mannschaftsspiel. In den beiden wichtigsten Spielen habe ich auch „versagt“ und es ist für mich viel wichtiger, Kontinuität an den Tag zu legen. Ich persönlich freue mich auch mehr über eine Vorlage, als über ein Tor – ich weiß, dass mich jetzt der Großteil meines Teams köpft, da ich stets einen Pass zu viel spiele, anstatt auch mal selber abzuziehen.</p>
<p>Dennoch muss ich sagen, dass die EFCQ erneut gezeigt hat, dass wir im Team stets Ausgeglichenheit beweisen und jede für Tore und Vorlagen sorgen kann. Die Torgefahr geht also nie von einer einzigen Person aus oder einem speziellen Sturm-Duo. Das zeichnet uns aus und macht uns auch ein Stück unberechenbarer. Teamgeist versetzt bekanntlich auch Berge und Spielerinnen wachsen über sich hinaus.</p>
<p>Im Rahmen der EFCQ hatte ich eigentlich lange überlegt, nur organisatorisch in Erscheinung zu treten und auch davor daran gedacht, ob ich überhaupt noch eine Saison auflaufe. Das Organisatorische nimmt mehr und mehr Überhand und macht auch durchaus viel Spaß – darin liegt auch der bereits erfolgte Rücktritt aus der Nationalmannschaft begründet. Ich denke, eine Saison greife ich noch an und dann sollte eine spielerische Pause frischen Wind bringen.</p>
<p><strong>Außerdem warst du auch als Veranstalter eingespannt. Organisatorisch lief ja eigentlich alles gut. Was sind die Erkenntnisse für die Zukunft?</strong></p>
<p>Ohne die zahlreichen Helfer wäre dies nicht möglich gewesen und die wenigen Fehler bei der Organisation und Durchführung haben wir schnell beseitigt, so dass wir ein sehr positives Feedback der IFF entgegen nehmen durften. Das ehrt und freut uns. Die Erkenntnisse bei der Event-Planung für die Zukunft sind immer wieder „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“. Trotz vieler Nachtschichten, um vorzuarbeiten und sich persönlich Luft zu verschaffen, arbeitet man dennoch immer wieder bis in die letzte Minute und muss beruflich und privat einen Spagat hinlegen. Ich hatte stets zwei Stunden vor jeder Partie Organisationsverbot, damit der Kopf sich aufs Spiel einstellen konnte. Dies gelingt mir in der Saison nicht immer, aber bei der EFCQ waren wirklich so viele Helfer parat, dass ich beruhigt ins Trikot schlüpfen konnte.</p>
<p>Viele aus dem Team haben sich im Vorfeld ebenfalls organisatorisch stark eingebracht und ich denke, dass dieses Event das Bewusstsein geschärft hat, dass es ohne das Anpacken vieler Hände nicht geht und wir mit vielen Händen sehr weit kommen können. Weiterhin habe ich wieder bemerkt, dass wir unseren Sport bei jeder Ankündigung immer wieder erklären müssen. In jeder Pressemitteilung, auf jedem Plakat und bei Radio-Spots muss man sich immer wieder eintrichtern, dass wir kein Fußball sind und uns nicht alle kennen. Floorball-Events müssen aufgrund der „Erklärungsnot“  stets einen Ticken früher und extravaganter angekündigt werden. Dies ist, solange wir nur einen Amateursport betreiben, alltägliche Gewissheit, aber eine schöne Herausforderung. Dennoch, und das bestimmt  meinen Alltag, es gibt immer so viele Dinge zu tun, wir haben so viele Ideen und könnten 100 Dinge gleichzeitig machen. Aber unser weiser Mann im Trainer-Outfit sagt immer: „Es ist alles eine Frage des Zeitmanagements und des Willens!“. Er hat Recht und die Ergebnisse der Arbeit lohnen sich.</p>
<p><strong>Ein solch internationales Event birgt natürlich ein besonderes PR-Potenzial. Wie konnte bzw. wie kann man dieses mittel- und langfristig beim MFBC nutzen?</strong></p>
<p>Ich denke, dass wir via Live-Ticker und offiziellen Fotografen vor Ort sehr gut aufgestellt waren und dies besonders im Internet von den Usern dankend angenommen wurde. Die Berichterstattung, mit zweimal fast einer ganzen Seite in der LVZ Muldental, war überwältigend. Mittelfristig werden wir die Platzierung und das Fotomaterial für weitere PR-Zwecke und insbesondere für die Sponsoren-Akquise nutzen. Langfristig zeichnet uns die EFCQ neben der U19-WM der Damen 2006 als Förderer des weiblichen Floorballsports, als zuverlässigen Partner für internationale Events und regionales Aushängeschild aus. Wir setzen nun auf Nachhaltigkeit! Regional betrachtet, haben wir Wikinger-Damen vor mit dem Erringen der deutschen Meisterschaft und dem Präsentieren von attraktiven Spielen bei der EFCQ mehr Verantwortung zu übernehmen. Wir werden versuchen, die Euphorie um unseren Sport und unser Team jetzt nicht einreißen zu lassen. Wir knüpfen daran an und versuchen diesen Hype ebenfalls auf die anderen MFBC-Teams zu übertragen. (jk)</p>
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		<title>Deutsches Bruderduell in der Superligan</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 18:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Nebe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drei deutsche Internationale spielen  kommende Saison in Europas Topligen. Neben Fredrik Holtz (Storvreta IBK, SWE) und Philipp Hühler (Lok Reinach, CH) wird auch Fredriks Bruder und Nationalmannschaftskapitän Kristian höchstklassig spielen. Sein Club KAIS Mora (SWE) profitierte dabei von einem Drama in Västeras.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4392" class="wp-caption alignnone" style="width: 595px"><a rel="attachment wp-att-4392" href="http://www.floorballmagazin.de/?attachment_id=4392"><img class="size-full wp-image-4392" title="20103008_HoltzBrüder_TomNebe" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/20103008_HoltzBrüder_TomNebe.jpg" alt="" width="585" height="391" /></a><p class="wp-caption-text">In der Nationalmannschaft gemeinsam auf Torejagd, in der Liga diese Saison Gegner: Kristian Holtz (12, Mitte) und sein jüngerer Bruder Fredrik (23, links). /Foto: Tim Fuhrmann</p></div>
<p><em>Drei deutsche Internationale spielen kommende Saison in Europas Topligen. Neben Fredrik Holtz (Storvreta IBK, SWE) und Philipp Hühler (Lok Reinach, CH) wird auch Fredriks Bruder und Nationalmannschaftskapitän Kristian höchstklassig spielen. Sein Club KAIS Mora (SWE) profitierte dabei von einem Drama in Västeras.</em></p>
<p>Eigentlich war für KAIS Mora der Superligan-Zug abgefahren. Nachdem man überraschend die Nordstaffel der 1.Division gewonnen hatte, zeigte man als Außenseiter auch in den Aufstiegs-Playoffs eine mehr als ansprechende Leistung. Letztlich waren die Favoriten aus Linköping (mit den Koryphäen Jihde und Hellgard) und Mullsjö nur einen winzigen Deut besser &#8211; Im entscheidenden sechsten Match hielt man in Mullsjö vor 2.000 Zuschauern dem Druck nicht stand, verlor 3:5. Ein Sieg wäre der Aufstieg gewesen, so schienen die Träume zerplatzt.</p>
<p>Einmal mehr hatte Västeras mit Biegen und Brechen die Klasse gehalten. 23 Punkte aus 26 Spielen, Platz zwölf, gerade so der Relegation entgangen. Neun Siege holte das Team, sechs davon in Overtime &#8211; Diese Nerven aus Stahl bedeuteten absolute Spitze in der Superligan (Falun, Zweiter dieser Wertung, kam auf gerade mal vier Overtime-Siege). Doch die Euphorie um den Klassenerhalt verbunden mit der Vorfreude auf die dritte Superligan-Saison in Folge währte nicht lange. Schon Mitte Juni kamen Gerüchte auf. Västeras mangele es an Spielern, der Kader sei niemals gut genug für die Elite-Liga. Über den Sommer wurden die Nachrichten nicht besser. Zwei Monate nach den ersten negativen Meldungen folgte schließlich der Hammer: Am 12. August vermeldete das schwedische Fachblatt Innebandymagazinet, dass Västeras fast 1,3 Millionen Kronen Schulden hat &#8211; umgerechnet circa 140.000 Euro. Die Optionen waren einfach: Entweder musste es gelingen, sich soweit zu sanieren, dass man die Superligan stemmen könnte oder Konkurs melden, gleichbedeutend mit Zwangsabstieg und damit dem Ende des Vereins. Die Zeichen standen von vorn herein schlecht und keine zwei Wochen später war es traurige Gewissheit. Am 25.08. meldete Västeras Innebandy Konkurs.</p>
<p>Völlig unverhofft bekam Mora damit, vier Monate nach dem Scheitern in der Relegation, die Chance, in die Superligan aufzusteigen. Nach 16 Jahren Abstinenz nimmt man nun Västeras´ Platz ein, wohlwissend, dass die kommende Saison eine Abenteuerfahrt werden wird. Am 22.September empfängt man Umea City IBK zum ersten Heimspiel. Dann wird auch Kristian Holtz mit auf dem Feld stehen. Der routinierte Center ist eine feste Größe im Team Moras, scorte 22 Punkte (11+11) in der abgelaufenen Saison. Nur vier Tage später geht es dann in die Höhle des Löwen. Im Fyrishov, der Heimstätte des amtierenden Meisters Storvreta, kommt es schon zum ersten Bruderduell zwischen Fredrik und Kristian.</p>
<p>(tn)</p>
<p><em>Ergänzende Quellen: innebandymagazinet.se, innebandy.se</em></p>
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		<title>Im Rahmen aller Möglichkeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 09:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kratochvil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der MFBC Wikinger Grimma verpasst bei seinem "Heimturnier" den Sprung zum Finalturnier des EuroFloorball Cups erfüllt aber sein Minimalziel des dritten Rangs. Der Auftritt des deutschen Meisters war trotz einiger Stolpersteine ein erster Lichtblick fürs deutsche Floorball in der neuen WM-Saison, schürte Hoffnungen und legte Standards fest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4367" class="wp-caption alignnone" style="width: 595px"><a href="http://www.johannes-waschke.de/"><img class="size-full wp-image-4367" title="20100828_e1" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/20100828_e1.jpg" alt="" width="585" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Vor knapp 300 Zuschauern kämpfte der MFBC Wikinger Grimma um die Final-Tickets. / Foto: Johannes Waschke, johannes-waschke.de</p></div>
<p><em>Der MFBC Wikinger Grimma verpasst bei der EFC-Quali im eigenen Land den Sprung zum Finalturnier des EuroFloorball Cups, erfüllt aber sein Optimalziel des dritten Rangs. Der Auftritt des deutschen Meisters war trotz einiger Stolpersteine ein erster Lichtblick fürs deutsche Floorball in der neuen WM-Saison, schürte Hoffnungen und legte Standards fest.</em></p>
<p>Sportlich gesehen hat der MFBC seine Pflicht erfüllt und hätte man sich das Horror-Drittel gegen Fredrikshavn erspart, vielleicht sogar übertroffen. Gegen CUF Leganes dominierte die Garde unter Coach Ralf Kühne das Spielgeschehen und der spanische Meister musste seiner Torhüterlegende Raquel Rodrigues Hernandez die Hände küssen, dass es beim milden 0:5 blieb.</p>
<p><strong>Favoriten bleiben Favoriten</strong></p>
<p>Die Herzschlagpartie gegen den Turniermitfavoriten Tunet lotste Grimma sogar an den Rand einer Sensation. Bereits mit 4:1 führte der deutsche Meister zu Beginn des zweiten Spielabschnitts, kassierte aber sechs Mal in Folge ins eigene Netz und unterlag den geduldigen Norwegerinnen mit 5:7. Das schwächste Drittel im gesamten Turnierverlauf erwischte der MFBC zum denkbar ungünstigsten Augenblick &#8211; zum ersten Spielabschnitt gegen Fredrikshavn. Das 0:5 nach zwanzig Minuten wucherte nur noch in ein mäßiges 0:7 aus und begrub definitiv alle Hoffnungen auf eine Finalturnier-Teilnahme in Lettland. Am letzten Spieltag würden die Däninnen ihren Auftritt perfekt machen und den zu gemächlichen Norwegerinnen dank eines weiteren 4:0-Blitzstarts mit 5:2 das Finalturnier-Ticket ausspannen.</p>
<p>Gegen die Liechtensteinerinnen vom UHC Schaan ließ Grimma von Beginn an wenig anbrennen, führte über den gesamten Spielverlauf Regie und feierte einen klaren 6:1-Erfolg. Gegen den niederländischen Meister HDM tat man sich am letzten Spieltag zunächst etwas schwerer, zog aber während des zweiten Spielabschnitts von 2:2 auf 5:3 davon und verabschiedete sich am Ende mit einem eindeutigen 8:4 von der diesjährigen internationalen Bühne.</p>
<div id="attachment_4368" class="wp-caption alignnone" style="width: 595px"><a href="http://www.johannes-waschke.de/"><img class="size-full wp-image-4368" title="20100828_e2" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/20100828_e2.jpg" alt="" width="585" height="325" /></a><p class="wp-caption-text">Erhobenen Hauptes - Der MFBC überzeugte, hat aber noch viel Arbeit vor sich. / Foto: Johannes Waschke, johannes-waschke.de</p></div>
<p><strong>Nächste Standortbestimmung</strong></p>
<p>Die sportliche Standortbestimmung ist alles andere als schwierig. Von Ländern wie den Niederlande, Spanien oder Liechtenstein hat man sich bereits eindeutig absetzen können. Schlimm wär&#8217;s, wenn nicht. Dänemark und Norwegen sind aber mindestens eine Klasse weit weg und mittelfristig scheinbar uneinholbar. Schön wär&#8217;s, wenn doch. Gegen die Skandinavierinnen bewies der MFBC Spielwitz, Charakter und ebenbürtiges Talent. Die physischen Voraussetzungen und die Heterogenität des Kaders machten dem deutschen Meister aber dennoch den dicksten Strich durch die Rechnung.</p>
<p>Für die verdienten Kräfte Silke Unger und Juliane Kürzel soll es das nun gewesen sein. Mit einem internationalen Event auf heimischem Boden darf man sich tatsächlich guten Gewissens verabschieden. Zumal insbesondere die jungen Wilden, Ulrike Müller, Anne-Marie Mietz, Sonja Dietel oder Daniela Thomas, überzeugten und Lust auf mehr machten.</p>
<p><strong>Orgapflichten erfüllt</strong></p>
<p>Die Turnierorganisation kann ebenfalls auf einen positiven Eventverlauf zurückblicken. Spannende Spiele, gute Infrastruktur, engagierte Helfer und ein DJ, der alle Nationen-Cups und Final-Four-Turniere in den Schatten stellt. Und auch wenn keine offizielle Website Interessierte mit den üblichen Informationen über den Turnierverlauf versorgte, so konnte floorball.org diese Lücken zumindest statistisch schließen. Außerdem kann man mit knapp 300, meist lautstark unterstützenden Zuschauern zu Stoßzeiten mehr als zufrieden sein. Das war nämlich auch die IFF selbst, obwohl auch für sie zunächst nicht alles reibungslos ablief.</p>
<p>&#8220;Am Vormittag mussten wir den Hallensprecher etwas zurechtweisen, der sprach kein Englisch und konnte die fremden Namen nicht lesen,&#8221; moniert zunächst Jan Jirovsky, Entsandter der IFF, bevor er die Verhältnisse wieder zurecht rückt und die Organisation lobt. &#8220;Nachdem wir auch noch auf ein paar andere Kleinigkeiten hinwiesen und eine neue Moderatorin das Mikro übernahm, entwickelte sich die Veranstaltung von Spiel zu Spiel und am Abend war das hier ein absolutes Top-Event&#8221;.</p>
<p>Der MFBC Wikinger Grimma bewies also, dass es sich mehr als lohnen kann, doch den Berg zum Propheten zu holen. Nicht nur, dass das eigene Vereins-Budget geschont wird, die internationale Szene kann sich in Deutschland nämlich pudelwohl fühlen. Und die Erfahrungen, welche vor allem die jungen Spielerinnen insbesondere aus den zähen Duellen, mitnehmen, bleiben unbezahlbar. (jk)</p>
<p><em>Tabellen, Statistiken und Ergebnisse des Grimmaer Quali-Turniers findest du </em><a href="http://www.floorball.org/statistics.asp?lohko=1276517122" target="_blank"><em>hier</em></a><em>.</em></p>
<p>Ergänzende Quelle: floorball.org</p>
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		<title>Zeit der Entscheidungen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 21:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen kämpften in vier verschiedenen Ländern die Meister der nationalen Ligen um den Einzug in die Finalrunde des EuroFloorball Cups im Oktober in Lettland. Überraschungen und große Enttäuschungen sowie enorme Leistungsgefälle legten die Qualifikationsturniere offen. Floorballmagazin wirft einen Blick auf das geschäftige Treiben in Ungarn, Norwegen, Deutschland und Finnland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 595px"><a href="http://www.innebandy.no/efcq2010/"><img class="size-full wp-image-4304" title="20100827_tunetIBK_efcquali" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/20100827_tunetIBK_efcquali.jpg" alt="" width="585" height="439" /></a><p class="wp-caption-text">Legten eine beachtliche Leistung bei der Qualifikation in Oslo hin: Die Herren des norwegischen Meisters Tunet IBK. /Bild: innebandy.no, EFCQ Oslo </p></div>
<p><em>In den vergangenen Tagen kämpften in vier verschiedenen Ländern die Meister der nationalen Ligen um den Einzug in die Finalrunde des EuroFloorball Cups im Oktober in Lettland. Überraschungen und große Enttäuschungen sowie enorme Leistungsgefälle legten die Qualifikationsturniere offen. Floorballmagazin wirft einen Blick auf das geschäftige Treiben in Ungarn, Norwegen und Finnland.</em></p>
<p>Nicht nur in Grimma kämpften die Damen der nationalen Meister um den Einzug in die Endrunde des EuroFloorball Cups. In Ungarn wurde die Qualifikationen der Damen und Herren aus der Ost-Grruppe ausgespielt und in Oslo mussten sich die Gastgeber aus Norwegen, den Niederlanden, Italien und Frankreich und Spanien für den Cup messen. Im finnischen Helsinki traf sich hingegen die creme de la creme der Top-4 Nationen. An Spannung, vor allem im Herren Finale zwischen dem finnischen Vize-Meister von Tapanilan Erä und seinem direkten Konkurrenten aus dem schwedischen Storvreta, mangelte es  nicht, wohl aber stellenweise bei den Turnieren in Oslo und Erd.</p>
<p><strong>EFCQ West, Oslo </strong><a href="http://www.innebandy.no/"><img class="size-full wp-image-4301 alignright" title="20100827_efc_quali_oslo" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/20100827_efc_quali_oslo.jpg" alt="" width="82" height="75" /></a><br />
In Oslo wurde der Lokalmatador <strong>Tunet IBK</strong> seiner Favouritenrolle gerecht und schaffte mit einem ordentlichen Abstand zur Konkurrenz die Qualifikation für Lettland.  In diesem Turnier wurde das extreme Gefälle von Nord zu Süd deutlich. Tunet verlor kein Spiel ohne mindestens Tore im zweistelligen Bereich zu schießen. Einziger ernst zunehmender Gegner stellte für die Norweger die bunte Legionärstruppe der FB Agents aus Amsterdam dar. Mit Spielern aus Schweden, Finnland, Dänemark und der Schweiz erkämpften sie sich den zweiten Turnierplatz. Es spricht jedoch nicht unbedingt für die Qualität des niederländischen Floorballs, wenn lediglich drei der 15 Spieler tatsächlich Niederländer sind. Es spricht sicher auch nicht für die FB Agents in ihrer Rolle des ernst zunehmenden Konkurrenten, wenn sie sich gegen den Turnierletzten vom spanischen CUF Leganes zu einem 4-2 hinreißen ließen. Dass die Norweger vom IBK Tunet Klasse auf dem Feld bewiesen, zeigt auch die tadellose Scorerstatistik. Alle Topscorer gehören zum Turniersieger &#8211; wohlgemerkt bis Platz 10! Das spricht entweder für die treffsicheren und offensiven Skandinavier oder aber für eine wehrlose Defense der Mitstreiter.</p>
<div id="attachment_4349" class="wp-caption alignright" style="width: 287px"><a href="http://www.http://efcq2010.hunfloorball.hu/"><img class="size-full wp-image-4349 " title="2010 EFCQ_East_277x47" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/2010-EFCQ_East_277x47.jpg" alt="" width="277" height="47" /></a><p class="wp-caption-text">EFCQ East im ungarischen Erd. /Quelle: hunfloorball.hu</p></div>
<p><strong>EFCQ Ost, Erd</strong><br />
Bei den Damen in der Ost-Qualifikation sorgten die Polinnen von <strong>Olimpia Gdansk</strong> für ein wahres Torfeuerwerk. Der polnische Meister reiste jedoch ohne das männliche Pendant, KS Szarotka Nowy Targ, an. Die Gründe dafür sind der Redaktion noch unbekannt. Dennoch reichte eine Mannschaft aus, um dem Land alle  Ehre zu machen. Allen voran Torgarant und polnische Nationalspielerin Irena Mroch trug mit ihren 14 Scorerpunkten zum Danziger Erfolg bei.</p>
<p>Die Herren der östlichen Schöpfung kämpften in zwei Gruppen um die Endrunde in Lettland. Als Überraschung des Turniers kann man die Mannen aus dem fernen, russischen Club Olimp Fryazino bezeichnen. Mit einer erstaunlichen Sammlung an Toren und einem starken Kader beherrschten sie über weite Strecken das Geschehen. Erst die Esten vom Meister SK Augur konnten die Russen stoppen. Im Finalspiel gewann der SK Augur deutlich mit 6-1. Bedeutenden Anteil am Triumph der Esten hatte jedoch ein Finne: der Stürmer Jani Karhulahti.</p>
<div id="attachment_4333" class="wp-caption aligncenter" style="width: 595px"><a href="http://www.sport-live.net/"><img class="size-full wp-image-4333" title="20100829_quali_east_gdansk" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/20100829_quali_east_gdansk.jpg" alt="" width="585" height="439" /></a><p class="wp-caption-text">Irena   Mroch vom polnischen Damen Meister  Olimpia Gdansk war schusskräftigste   Spielerin ihres Teams und verhalf  mit ihren 14 Scorerpunkten zum   Turniererfolg der Polen. /Bild:  sport-live.net, Florian Büchting</p></div>
<p>Keine Überraschung war  hingegen die plötzliche Absage des georgischen Damen Meisters Amro Kutaisi  und des Herren Champions Lokomotive Kutaisi. Wie so oft mussten die Georgier wegen fehlendem Visum ihre Beteiligung am internationalen Turnier ablasen. Zuletzt zog die georgische U19 Damen Nationalmannschaft ihre Meldung bei der Weltmeisterschaft in Tschechien kurz vor knapp zurück. Die spontanen Absagen sorgten nicht selten für hektische Spielplanänderungen und eine brodelnde Gerüchteküche bezüglich der wahren Gründe der Absagen. (ms)</p>
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		<title>Schwedische Video-Schnäppchen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Nebe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Calebssons Tänzchen im CzechOpen-Finale, Bron-Sundboms Dehneinlage beim Penaltyschiessen während des Finnkampens, ein Lupfer gegen Tomás Kafka - Insgesamt 13 solcher kurzen Videoclips hat das schwedische Fachblatt Innebandymagazinet zusammengetragen und sorgt damit für ein wenig Abwechslung im Sommerloch. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4317" class="wp-caption alignnone" style="width: 595px"><a href="http://floorball-europe.com"><img class="size-full wp-image-4317 " title="20102708_flaggeschweden_TomNebe" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/20102708_flaggeschweden_TomNebe.jpg" alt="" width="585" height="390" /></a><p class="wp-caption-text">/Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com</p></div>
<p><em>Calebssons Tänzchen im CzechOpen-Finale, Bron-Sundboms Dehneinlage beim Penaltyschiessen während des Finnkampens, ein Lupfer gegen Tomás Kafka - Insgesamt 13 solcher kurzen Videoclips hat das schwedische Fachblatt Innebandymagazinet zusammengetragen und sorgt damit für ein wenig Abwechslung im Sommerloch.</em> </p>
<p>Weitere Highlights: Ein Volley-Hammer aus über zehn Metern Torentfernung, der obligatorische Zorro-Penalty sowie Fitness-Einlagen mit dem Meisterkübel.</p>
<p>Hier geht´s zum <a href="http://www.innebandymagazinet.se/ibm/filmarkiv.asp" target="_blank">Videoclip</a>.</p>
<p><em>Quellen: innebandymagazinet.se</em></p>
<p>(tn)</p>
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		<title>Um Haaresbreite</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 10:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kratochvil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im zweiten Gruppenspiel der EuroFloorball Cup Quali verpasste der deutsche Meister denkbar knapp einen Sensationserfolg gegen Norwegens Krösus Tunet. Schon mit 4:1 führten die Damen von Coach Ralf Kühne nach dem ersten Spieldrittel, bevor die Skandinavierinnen mit sechs Gegentreffern konterten. Die Partie gegen Fredrikshavn wird nun über das Schicksal des MFBC Wikinger Grimma entscheiden dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4308" class="wp-caption alignnone" style="width: 595px"><a href="http://www.unihockey-pics.de/"><img class="size-full wp-image-4308" title="20100828_efc5" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/20100828_efc5.jpg" alt="" width="585" height="352" /></a><p class="wp-caption-text">Die Zeit lief gegen Grimma - Ihren 3:0-Treffer durfte Franziska Stöckel noch bejubeln, danach begann der Gegner aufzuholen. / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de</p></div>
<p><em>Im zweiten Gruppenspiel der EuroFloorball Cup Quali verpasste der deutsche Meister denkbar knapp einen Sensationserfolg gegen Norwegens Krösus Tunet. Schon mit 4:1 führten die Damen von Coach Ralf Kühne nach dem ersten Spieldrittel, bevor die Skandinavierinnen mit sechs Gegentreffern konterten. Die Partie gegen Fredrikshavn wird nun über das Schicksal des MFBC Wikinger Grimma entscheiden dürfen.</em></p>
<p>Grimma muss auf seine Stammkräfte Sophie Kühne (Knieverletzung) und Susanne Straßburger (krank) verzichten, startet aber trotzdem furios. Nachdem Ulrike Müller und Anne-Marie Mietz das Aluminium hinter Schlussfrau Live Forsmark markieren, holen beide ihre Torausbeute nach. Erst findet Müller die einsam gelassene Mietz im Slot, die zur überraschenden Führung einnetzt, bevor sich die Vorlagengeberin selbst durch die Mittelzone durchstochert und im Alleingang zum 2:0 erhöht. Tunet wirkt orientierungslos und träge, Grimma hingegen überzeugt durch Zweikampfstärke in den Hinterreihen und mit einem einfachen aber schnellen Aufbauschema, dem die Norwegerinnen nicht nachkommen.</p>
<p>Auch nicht beim 3:0, als sich Mietz nach einem langen Ball im gegnerischen Eck verschanzt, ihre Kolleginnen den Slotbereich verdichten und Franziska Stöckel nach einem Querpass erhöht. Tunet kann zwar mit einem verdeckten Distanzschuss verkürzen, Neuzugang Juliane Hoffmann stellt den angenehmen drei Tore Vorsprung nach einem Freistoß aber wieder her.</p>
<p>Im Laufe des zweiten Spielabschnitts fängt das Bild aber an, sich langsam an zu wandeln. Das Spiel wird rustikaler, Tunet bindet auch die bislang auf die Bank verbannte dritte Reihe ein und kommt zunehmend zu Chancen, insbesondere durch Einbrüche von den Seiten aus, bei denen die Grimmaerinnen nicht nachkommen. Goalie Daniela Thomas, später zurecht zur &#8220;Player of the Match&#8221; beim MFBC geehrt, stoppt zunächst weitere Anschlusstreffer, einen Doppelschlag in der 37. und 38. Spielminute kann sie aber nicht mehr verhindern.</p>
<p>Erst erreicht ein schneller Querpass Pia Molberg am rechten Pfosten, die unhaltbar einnetzt, bevor Siri Havre einen Fehlpass der mittlerweile sichtbar ermüdeten Grimmaer Abwehrreihen in einen präzisen flachen Abschluss und zum 4:3-Anschluss ummünzt. Von da an führt größtenteils nur noch Tunet Regie. Der MFBC kommt nur noch sporadisch zu Abschlusschancen, in der besten Scheitert Mietz im Alleingang an Forsmark. Die knapp 200 Zuschauer ahnen Böses.</p>
<p>Im Schlussabschnitt steigert sich der Druck Tunets noch einmal. Die insbesondere im ersten Spielabschnitt vor Kraft und Spielwitz strotzenden Hinterreihen der &#8220;Wikinger&#8221; finden nun keine Passwege mehr und wirken in unübersichtlichen Situation zu inkonsequent. Tunet schnürt die Hausherrinnen geduldig ein und bejubelt nach einer Direktabnahme aus dem Slot heraus in der 49. Spielminute den Ausgleich. Dietels strenge 2-Minuten-Strafe für einen Ellbogen-Check wird dann sogar mit dem 4:5 gewürdigt. Weniger als eine Minute später hoppelt der Lochball zu lange vorm MFBC-Tor rum, Pia Molberg bedankt sich zum 4:6 und entscheidet vorzeitig die Partie.</p>
<p>Grimma ist weiterhin bemüht und diszipliniert, braucht aber im Vorwärtsdrang weiterhin zu lange, um Forsmark mit einem Schuss in Bedrängnis zu bringen. Tunet erhöht nach einem Konter durch die Mitte zum 4:7, Anne-Marie Mietz korrigiert in der Schlussminute mit einer präzisen Direktabnahme zum abschließenden Endstand von 5:7.</p>
<p>Der MFBC enttäuschte keineswegs gegen den Favoriten bot einen weiteren Lichtblick des deutschen Floorballs. Die jungen Damen beeindruckten mit technischem Vermögen, Spielintelligenz und Zweikampfstärke. Dies aber leider größtenteils nur 25 Minuten lang bis im zweiten Spielabschnitt langsam aber sicher die Puste ausging und Tunet verspätet auf Betriebstemperatur kam. Der Turniersieg und die damit verbundene Qualifikation rückt nun in eine weite aber immer noch erreichbare Ferne. Grimma muss hierfür heute den dänischen Meister in die Knie zwingen, viele Tore schießen und dann noch auf Schützenhilfe hoffen. (jk)</p>
<p>MFBC Wikinger Grimma &#8211; Tunet IBK 5:7 (4:1,0:2,1:4)<br />
<a href="http://www.floorball.org/ottelukooste.asp?sarjaId=9&amp;ottelu_id=1276517495" target="_blank">&gt; Spielstatistik der IFF</a><br />
<a href="http://www.floorballmagazin.de/?p=4261" target="_blank">&gt; Spielplan und Resultate </a></p>
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		<title>Unters junge Volk</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 07:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am ersten Wochenende im Oktober findet die Jugendmesse YOU! auf dem ehemaligen Flughafenareal Tempelhof statt. Und wieder einmal wird die öffentliche Präsenz dieser Großveranstaltung für die Promotion von Floorball genutzt. Diesmal soll das YOU! Floorball Turnier, organisiert vom FVBB, zu mehr Bekanntheit beitragen. Ganz nebenbei gibt es noch Freikarten zu gewinnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4178" class="wp-caption aligncenter" style="width: 595px"><a href="http://www.you.de/"><img class="size-full wp-image-4178 " title="20100822_you_tempelhof" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/20100822_you_tempelhof.jpg" alt="" width="585" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Im ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof wird in diesem Jahr die Jugendmesse YOU! stattfinden. /Bild: you.de</p></div>
<p><!-- .Normal {margin:0.0pt; margin-top:0.0pt; margin-bottom:0.0pt; margin-left:0.0pt; margin-right:0.0pt; text-indent:0.0pt; font-family:"Times New Roman"; font-size:10.0pt; color:Black; font-weight:normal; } H1 {margin:0.0pt; margin-top:0.0pt; margin-bottom:6.0pt; margin-left:0.0pt; margin-right:0.0pt; text-indent:0.0pt; font-family:"Arial"; font-size:18.0pt; color:Black; font-weight:bold; } H2 {margin:0.0pt; margin-top:0.0pt; margin-bottom:6.0pt; margin-left:0.0pt; margin-right:0.0pt; text-indent:0.0pt; font-family:"Arial"; font-size:16.0pt; color:Black; font-weight:bold; } H3 {margin:0.0pt; margin-top:0.0pt; margin-bottom:6.0pt; margin-left:0.0pt; margin-right:0.0pt; text-indent:0.0pt; font-family:"Arial"; font-size:14.0pt; color:Black; font-weight:bold; } .LeadIn {mso-style-name:"Lead In"; margin:0.0pt; margin-top:0.0pt; margin-bottom:0.0pt; margin-left:0.0pt; margin-right:0.0pt; text-indent:0.0pt; font-family:"Tahoma"; font-size:10.0pt; color:Black; font-style:italic; font-weight:normal; } --><em>Am ersten Wochenende im Oktober findet die Jugendmesse YOU! – Europas größte Jugendmesse – auf dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof statt. Und wieder einmal wird die öffentliche Präsenz dieser Großveranstaltung für die Promotion von Floorball genutzt. Diesmal soll das YOU! Floorball Turnier, organisiert vom FVBB, zu mehr Bekanntheit beitragen. Ganz nebenbei gibt es noch Freikarten zu gewinnen.<br />
</em></p>
<p>Mit über 140.000 Jugendlichen und 170 Ausstellern hat sich die YOU! in Berlin in den letzten Jahren zu einem der spektakulärsten Hauptstadthighlights für Jugendliche entwickelt. In diesem Jahr wird sich neben zahlreichen Trendsportarten wie Pacouring und Cross Boccia wieder einmal Floorball dem jugendlichen Publikum zur Schau stellen.</p>
<p>Im vergangenen Jahr gab es die Premiere auf der Messe. In diesem Jahr organisiert der Floorball Verband Berlin-Brandenburg (FVBB) unter anderem ein tägliches Floorball Turnier auf dem Betonboden des alten Tempelhof Flughafens. Passend zum diesjährigen Motto &#8220;Mitmachen, Anfassen, Ausprobieren&#8221; können hier am Stand des Berlin-Brandenburgischen Landesverbandes alle Interessierten spontan am Turnier teilnehmen, einfach Schläger schnappen und los gehts.</p>
<div id="attachment_4085" class="wp-caption aligncenter" style="width: 383px"><a href="http://www.you.de/"><img class="size-full wp-image-4085 " title="20100814_YOU" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/20100814_YOU.jpg" alt="" width="373" height="111" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: you.de</p></div>
<p>Die Schaulustigen können aber auch ihre Muskeln spielen lassen. Denn der FVBB wird zudem mit einer Speedshooting-Anlage vor Ort sein und bietet somit nicht nur Teamplayern, sondern auch Egoshotern eine Gelegenheit Floorball für sich zu entdecken. Wer sich nur auf das Beobachten und Zuschauen beschränken will, kann sich auch als potentieller Fan der ersten Herren Mannschaft des BAT Berlin verzaubern lassen. Die Jungs werden ein Showspiel aufs Parkett legen. Auch das Team des SALMING Sommercamps wird mit von der Partie sein.</p>
<p><strong>Karten zu gewinnen!</strong></p>
<p>Macht mit und gewinnt Freikarten für die YOU! im Oktober. Schreibt einfach eine E-Mail (<a href="redaktion@floorballmagazin.de">redaktion@floorballmagazin.de</a>) an die Redaktion mit dem Betreff  &#8220;YOU! 2010&#8243; und erlebt die Jungs von BAT Berlin hautnah auf der Berliner Jugendmesse! Die ersten fünf erhalten eine Freikarte für sich und einen Freund.</p>
<p>Alle weiteren Informationen findet ihr unter<a href="http://you.de/"> www.you.de</a></p>
<p><em>Externe Quellen:you.de</em>, <em>fvbb.de</em></p>
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		<title>EFCQ: &#8220;Wir sind für Überraschungen gut!&#8221;</title>
		<link>http://www.floorballmagazin.de/?p=4197</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 06:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kratochvil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem überzeugenden 5:0 startete der MFBC Wikinger Grimma erfolgreich in das heimische Qualifikationsturnier um den Einzug ins Finalturnier des EuroFloorball Cups. Zum Schlüsselspiel gegen die Norwegerinnen von Tunet kann der Deutsche Meister auch wieder auf seinen Neuzugang Juliane Hoffmann zählen. Das Floorballmagazin unterhielt sich mit der Nationalspielerin über die Ambitionen der Grimmaer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4266" class="wp-caption alignnone" style="width: 595px"><a href="http://www.unihockey-pics.de/"><img class="size-full wp-image-4266" title="20100827_efc3" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/20100827_efc3.jpg" alt="" width="585" height="383" /></a><p class="wp-caption-text">Juliane Hoffmann kennt das internationale Parkett bislang &quot;nur&quot; als Nationalspielerin. / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de</p></div>
<p><em>Mit einem überzeugenden 5:0 startete der MFBC Wikinger Grimma erfolgreich in das heimische Qualifikationsturnier um den Einzug ins Finalturnier des EuroFloorball Cups. Zum Schlüsselspiel gegen die Norwegerinnen von Tunet kann der Deutsche Meister auch wieder auf seinen Neuzugang Juliane Hoffmann zählen. Das Floorballmagazin unterhielt sich mit der Nationalspielerin über die Ambitionen der Grimmaer. </em></p>
<p><strong>Wie sah die bisherige Vorbereitung des MFBC auf das Turnier aus? Gab es besondere Trainings, die auf die Quali-Konkurrenz abgestimmt waren?</strong></p>
<p>Das Team hat bis zu viermal wöchentlich zusammen trainiert, wobei sowohl Lauf- als auch Stocktraining stattfand. Die Vorbereitung galt dabei mehr uns selbst und unseren Stärken bzw. den zu diesem Zeitpunkt ausgemachten Schwächen. Bei der Quali wollen wir uns ja auch hauptsächlich auf uns und unser Spiel konzentrieren.</p>
<p><strong>Gegen die Spanierinnen von Leganes konntest du aus Arbeitsgründen noch nicht dabei sein, am Donnerstag bist du aber für den härtesten Brocken bereit. Was erwartet ihr vom Spiel gegen Tunet aus Norwegen?</strong></p>
<p>Es wird definitiv eines der schwersten Spiele der Quali. Ich persönlich kenne das Team nicht, aber die Norwegerinnen sind für ihre technische wie auch körperliche Qualität bekannt. Gerade im Vergleich zur Bundesliga wird die körperliche Härte wesentlich höher sein.</p>
<p><strong>Tunet sowie auch die dänischen Bulldogs haben schon fünf bzw. drei Finalturnierteilnahmen auf dem Buckel. Kann die fehlende Erfahrung des MFBC-Kaders hier ausschlaggebend sein?</strong></p>
<p>Natürlich kann das sein, aber gerade weil die meisten von uns noch nie bei einem solchen Turnier waren, sind wir natürlich besonders motiviert. Außerdem finden die Spiele bei uns zu Hause statt und wir wollen unseren Fans und Sponsoren natürlich einen großen Kampf zeigen und sind somit bestimmt für Überraschungen gut.</p>
<p><strong>Nun ist das für euch so eine kleine &#8220;Heim-WM&#8221;. Was bringt das für dich als Spielerin mit sich, wenn du ein solches internationales Turnier auf heimischem Boden absolvieren darfst?</strong></p>
<p>Ich freue mich, dass man den vielen Floorballfans in Grimma einen solchen Leckerbissen der Sportart präsentieren kann. Die Motivation ist natürlich enorm hoch. Sogar aus meiner Heimat, Bremen, hat sich Besuch angekündigt. Außerdem ist es schön zu sehen, wie ein Verein wie der MFBC ein solches Turnier vorbereitet und organisiert. Zum ersten mal in meiner Floorball-Laufbahn gibt es Sponsoren, die gezielt Damen Floorball unterstützen. Sogar die Handwerkskammer Leipzig hilft uns!</p>
<p><strong>In Angesicht der Konkurrenz wird der Aufstieg vermutlich nicht das Minimalziel sein. Was wäre eine Platzierung bzw. ein Ergebnis über das ihr euch freuen würdet?</strong></p>
<p>Die Quali sind die ersten wichtigen Spiele in dieser Saison, so dass wir weder unser Potential noch das der Gegner genau einschätzen können. Von daher sind wir zufrieden, wenn wir unser Spiel und unsere Stärken ausspielen. Wenn wir das schaffen, bin ich überzeugt, dass wir oben mitspielen können.</p>
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		<title>EFCQ: Die Konkurrenz</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kratochvil</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Bundesliga Damen]]></category>
		<category><![CDATA[Europacup]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom 25.-29.8. gastiert in Grimma die Qualifikationsgruppe West zur Finalrunde der EuroFloorball Cups in Lettland Ende Oktober. In der internationalen Konkurrenz startet auch der deutsche Meister MFBC Wikinger Grimma. Das Floorballmagazin stellt kurz das gesamte Teilnehmerfeld vor und prognostiziert die Chancen der einzelnen Vereine.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4249" class="wp-caption alignnone" style="width: 595px"><a href="http://www.flickr.com/photos/rudolf_schuba/collections/72157600072913639/"><img class="size-full wp-image-4249" title="20100827_efc1" src="http://www.floorballmagazin.de/wp-content/uploads/2010/08/20100827_efc1.jpg" alt="" width="585" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Susanne Straßburger &amp; Co. erwartet eine spannende Konkurrenz. / Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com</p></div>
<p><em>Vom 25.-29.8. gastiert in Grimma die Qualifikationsgruppe West zur Finalrunde der EuroFloorball Cups in Lettland Ende Oktober. In der internationalen Konkurrenz startet auch der deutsche Meister MFBC Wikinger Grimma. Das Floorballmagazin stellt kurz das gesamte Teilnehmerfeld vor und prognostiziert die Chancen der einzelnen Vereine.</em></p>
<p><strong>Tunet IBK (Norwegen)</strong><br />
Der Favorit der Quali kommt aus Norwegen. Mit 21 Siegen aus 21 Spielen dominierte die junge Equipe die norwegische Liga und strebt nun einen glatten Durchmarsch durch das Turnier in Grimma an. Tunet nahm bereits fünfmal an der Finalendrunde des Europapokals teil und belegte dabei sogar zweimal den vierten Rang.<br />
<em>Quali-Chancen: 50%<br />
Web: <a href="http://www.tunetibk.no/index.aspx" target="_blank">tunetibk.no<br />
</a><span style="font-style: normal;"><a href="http://windows3.salibandy.net/joukkuekortti.asp?joukkue_id=1214920279&amp;sarjaId=9&amp;dbSarja=1276517122" target="_blank">Kader</a></span><a href="http://www.tunetibk.no/index.aspx" target="_blank"> </a></em></p>
<p><strong>Fredrikshavn Bulldogs (Dänemark)</strong><br />
Die Däninnen rechnen sich ebenfalls Chancen aus und gelten als gefährlichster Herausforderer der favorisierten Norwegerinnen. Die junge Garde wird von erfahrenen Abwehrstützen getragen. Fredrikshavn schaffte bereits dreimal den Sprung ins Finalturnier und belegte dabei den zweimal den sechsten Platz.<br />
<em>Quali-Chancen: 20%<br />
Web: <a href="http://www.bulldogsfc.dk" target="_blank">bulldogsfc.dk<br />
</a> <span style="font-style: normal;"><a href="http://windows3.salibandy.net/joukkuekortti.asp?joukkue_id=1182239642&amp;sarjaId=9&amp;dbSarja=1276517122" target="_blank">Kader</a></span> </em></p>
<p><strong>MFBC Wikinger Grimma (Deutschland)</strong><br />
Der deutsche Meister gilt als dritte Kraft des Turniers. Auch hier setzt sich der Kader überwiegend aus jungen Spielerinnen zusammen, die sich nach Abschied einiger Routiniers werden selbst beweisen müssen. Mit dem Heimvorteil in der Hinterhand ist einer Überraschung möglich, vorab aber zunächst unwahrscheinlich.<br />
<em>Quali-Chancen: 15%<br />
Web: <a href="http://www.red-kites.de" target="_blank">red-kites.de</a><br />
<span style="font-style: normal;"><a href="http://windows3.salibandy.net/joukkuekortti.asp?joukkue_id=1214920304&amp;sarjaId=9&amp;dbSarja=1276517122" target="_blank">Kader</a></span></em></p>
<p><strong>HDM (Niederlande)</strong><br />
Der niederländische Meister setzt auf Erfahrung. Eine Reihe an Spielerinnen kennt die Anforderungen des internationalen Floorballs aus der Nationalmannschaft. Mit Anna Kijlstra und Annemiek Stegehuis verfügt man mindestens über zwei torgefährliche Flügelspielerinnen.<br />
<em>Quali-Chancen: 5%<br />
Web: <a href="http://www.hdmonline.nl/" target="_blank">hdmonline.nl<br />
</a><span style="font-style: normal;"><a href="http://windows3.salibandy.net/joukkuekortti.asp?joukkue_id=1214909878&amp;sarjaId=9&amp;dbSarja=1276517122" target="_blank">K</a></span><span style="font-style: normal;"><a href="http://windows3.salibandy.net/joukkuekortti.asp?joukkue_id=1214909878&amp;sarjaId=9&amp;dbSarja=1276517122" target="_blank">ader</a></span></em></p>
<p><strong>CUF Leganes (Spanien)</strong><br />
Im Gegensatz zur Herrenmannschaft des Vereins können die Damen nicht auf ausländische Legionäre zurückgreifen. Die Erfahrung der eigenen Squadra ist aber nicht zu Unterschätzen. Mit der 38-jährigen Torhüterin Raquel Rodrigues Hernandez verfügt Leganes über eine herausragende Schlussfrau. Flügel Marta Fernandez Lopez verbuchte bei der vergangenen B-WM in fünf Partien sechs Treffer.<br />
<em>Quali-Chancen: 5%<br />
Web: <a href="http://www.unihockey-leganes.com" target="_blank">unihockey-leganes.com</a><br />
<span style="font-style: normal;"><a href="http://windows3.salibandy.net/joukkuekortti.asp?joukkue_id=1214909846&amp;sarjaId=9&amp;dbSarja=1276517122" target="_blank">Kader</a></span> </em></p>
<p><strong>UHC Schaan (Liechtenstein)</strong><br />
In Liechtenstein mag es nicht schwer sein den Titel zu erringen, der UHC Schaan kennt aber ebenfalls die Herausforderungen der 1. Liga in der Schweiz (dritthöchster Wettbewerb). In der internationalen Konkurrenz wäre aber ein Punktgewinn bereits ein bedeutender Erfolg.<br />
<em>Quali-Chancen: 5%<br />
Web: <a href="http://www.unihockey.li" target="_blank">unihockey.li</a><br />
<span style="font-style: normal;"><a href="http://windows3.salibandy.net/joukkuekortti.asp?joukkue_id=1214920327&amp;sarjaId=9&amp;dbSarja=1276517122" target="_blank">Kader</a></span> </em></p>
<p><em>Externe Quellen: floorball.org</em></p>
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