Last Man Standing

Noch steht steht das Penaltyschießen in den deutschen Ligen nicht zur Diskussion. / Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com
Das Modell hat sich bewährt. In der kommenden Saison wird nicht mehr nur in der Swiss Mobiliar League, sondern auch in weiteren Ligen in der Qualifikation keine Partie mehr unentschieden enden. In Deutschland bleibt ein Shoot-Out zunächst nur Entscheidungsspielen vorbehalten.
Steht eine Partie nach der regulären Spielzeit unentschieden, wird in der Schweiz künftig eine Verlängerung und ein allfälliges Penaltyschiessen ausgetragen. Dazu haben sich die beiden Abteilungen (Nationalliga und Regionalliga) und die Technische Kommission von “swiss unihockey” für die Einzelspielligen entschlossen. Dies gilt in der kommenden Saison somit
- neben der Swiss Mobiliar League (Damen und Herren) neu auch für
- die gesamte NLB (Herren und Damen),
- die 1. und 2. Liga der Herren Grossfeld sowie 1. Liga Damen Grossfeld
- und mehrere Juniorenstufen (Junioren U21 A bis C, Junioren U18 A und B, Junioren U16 A und Juniorinnen U21 A).
Die Nationalliga hatte diese Regelung auf die vergangene Saison in der Swiss Mobiliar League hin als Pilotprojekt eingeführt und setzt diese nach positivem Feedback von verschiedensten Seiten für die kommende Spielzeit 10/11 in der gesamten Nationalliga definitiv um. Sie passt sich allerdings im Bereich des Penaltyschiessens dem Reglement des Internationalen Unihockeyverbandes (fünf Penaltyschützen) an. Somit kommen in einem Penaltyschiessen in der Qualifikation nicht mehr wie bisher „nur“ drei Schützen pro Team zum Einsatz, sondern wie in den Playoff-/Playoutpartien deren fünf pro Equipe. Nun übernehmen die Regionalliga und die Technische Kommission diese Idee und ziehen für 10/11 in den erwähnten Ligen gleich. Der Zentralvorstand hat dieser Änderung der Spielregeln in den erwähnten Ligen zugestimmt.
In Deutschland sind Penalty-Entscheidungen bislang ausschließlich in Pokal- und anderen Entscheidungsspielen wie Playoffs vorgeschrieben. Eine Einführung im deutschen Ligabetrieb steht noch nicht wirklich im Gespräch. Ein Argument dagegen stellt dabei die Unberechenbarkeit der Spiellänge dar, der Brisanz einiger Begegnungen könnte eine solche Regelung wiederum gut tun. (jk)
Ergänzende Quellen: Pressemitteilung von swiss unihockey vom 20.08.2010










Her damit!!! Auch wenn es eigentlich nicht viele Unentschieden gibt, einen Reiz hat das schon. Und dass das Spiel etwas länger dauern könnte, jo mei… die 15 Minuten kann man sich doch nehmen
Es wurde bisher nicht eingeführt, weil man befürchtet, dass die Teams in der Verlängerung dann zu vorsichtig spielen. Bei der bisherigen Regelung kommt es spätestens gegen Ende des Spiels zu einem offeneren Spiel, da man sonst den einen Punkt “verstreichen” lässt.
Ich als Torwart würde aber auch das Penaltyschießen bevorzugen.
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