Ein Pokal für die Damen

Die Bundesligapartie Weißenfels gegen Heidenau wird es auch 2010/2011 noch geben. / Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com
Die Entwicklung des Damen-Floorballs schreitet auf den ersten Blick mäßig voran. Mannschaften sind spärlich gesät und organisieren sich schwer. Die Damen-Bundesliga schrumpft. Der Dachverband Floorball Deutschland führt nun einen Pokal-Wettbewerb ein, der scheinbar das Potenzial aufweist ein Konzept mit Zukunft zu sein.
2010/2011 werden nur noch Mannschaften aus den neuen Bundesländern an der Damen Bundesliga teilnehmen. Der Pokal soll nun auch junge Vereine aus anderen Teilen Deutschlands integrieren. Als “Floorball Deutschland Cup” soll er den grundsätzlichen Hürden entgegenwirken, einen strukturierten Liga-Betrieb aufzubauen.
“Die Idee entstand im Rahmen des final-4 workshops in einer Diskussion mit den Nationaltrainern und den Verantwortlichen von Floorball Deutschland”, erklärt Nationaltrainer Simon Brechbühler. “Wir wollten versuchen mit geringerem Aufwand den Spielerinnen die Möglichkeit geben, Großfeld-Erfahrungen zu sammeln und dies ohne die Bundesliga zu gefährden.”
Festlegungen für den Floorball Deutschland Cup:
a) Der Floorball Deutschland Cup ist ein Großfeld-Wettbewerb für Damenmannschaften.
b) Die Austragung des Floorball Deutschland Cups findet in zwei regionalen Gruppen (Nord-West & Ost-Süd) an 4 Spieltagen statt.
c) In jeder Gruppe finden vier Spieltage statt.
d) Regulär hat jedes Team zwei Spiele an einem Spieltag.
e) Die reguläre Spielzeit beträgt 3x15min, nicht effektiv. Die Pause zwischen den Spielzeiten beträgt fünf Minuten.
f) Im Falle eines Unentschiedens zum Ende der regulären Spielzeit findet nach zweiminütiger Pause ein fünfminütiges Sudden Death statt.
g) Jedes Damen-Bundesligateam nimmt am Floorball Deutschland Cup teil. Damen-Regionalligateams dürfen Spielgemeinschaften bilden.
h) Spielerinnen mit Lizenz für ein Team der Damen-Bundesliga können im Cup eine weitere Lizenz für ein anderes teilnehmendes Regionalligateam (oder eine SG aus Regionalligateams) beantragen. In diesem Fall ist die jeweilige Spielerin nicht mehr im Floorball Deutschland Cup für das Bundesligateam spielberechtigt. Ein Transfer im Rahmen des Cups ist sodann ebenfalls nicht mehr möglich.
i) Pro Spiel dürfen maximal 14 Spielerinnen eingesetzt werden.
j) Die beiden besten Teams der beiden Staffeln nehmen am Final Four teil. Der Erstplatzierte der Gruppe spielt im Halbfinale gegen den Zweitplatzierten der jeweils anderen Gruppe. Die Sieger der beiden Halbfinalpartien bestreiten das Finale.
Ergänzende Quellen: Rundschreiben von Floorball Deutschland vom 22.08.2010










Welchen tieferen Sinn hat den Regel
“i) Pro Spiel dürfen maximal 14 Spielerinnen eingesetzt werden.”
Das heißt dann wohl, dass die Damen nicht einmal mit 3 Blöcken Spielen dürfen. Oder hat da jemand versehentlich beim Kleinfeld abgeschrieben?
irgendwann wurde das schon mal irgednwo und irgednwie beschrieben. grober Sinn: Somit soll vermieden werden, dass zu große Teams und lieber 2 kleinere Teams daran teilnehmen => mehr Teams => mehr Spiele => mehr Spielpraxis
und ganz ehrlich, bei 3×15 ineffektiv reichen auch 11-12 Spielerinnen
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