A-Herren
Eine Wiedersehen zwischen Norwegen (Korb 2) und Deutschland (Korb 3) ist an der WM schon in der Gruppenphase möglich. / Foto: Tim Fuhrmann, IFF

Vier Töpfe

Die IFF hat die Lostöpfe für die im Dezember anstehende Floorball-Weltmeisterschaft in Bern und Zürich veröffentlicht. Deutschland, in Lostopf drei platziert, kann dabei von Todesgruppe bis Glückslos alles treffen. Anfang März werden im Rahmen des Schweizer Cup-Finals die Gruppen ausgelost.

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Die Kluft von Münster

Die deutschen Herren schaffen beim Turnier in Münster die Qualifikation zum Finalevent in der Schweiz, die Sportart ihren nächsten Sprung in die Schlagzeilen. Und was lernen wir daraus? Redakteur Jan Kratochvil ist von Eindrücken überrumpelt und gönnt sich einen Kommentar zur Bedeutung der vergangenen fünf Tage.

Sicherer Rückhalt - Mike Dietz vereitelt eine belgische Chance. /Foto: IFF/Tim Fuhrmann

Lockerer Sieg zum Abschluss

WM-Qualifikation. Im letzten Spiel des WM-Qualifikationsturniers in Münster siegt Gastgeber Deutschland mühelos 11:1 gegen Belgien. Damit holt Soutters Equipe vier Siege aus fünf Spielen. Gegen den Außenseiter muss der Cheftrainer auf seinen Top-Star Fredrik Holtz verzichten. Im Tor kann Mike Dietz überzeugen.

Unter Dauerdruck - Norwegen zündete gegen Spanien das nächste Offensivfeuerwerk. /Foto: IFF/Tim Fuhrmann

Wieder die 20 für Norwegen

WM-Qualifikation. Wie schon gegen Frankreich und Belgien erzielt der Turniersieger von Münster auch im abschließenenden Duell mit Spanien 20 Tore. Dänemark erlebt hingegen ein Drama: Zwar gewinnen die Skandinavier gegen Frankreich deutlich, dennoch werden sie nur drittbester Gruppendritter. Über den Quervergleich qualifizierten sich stattdessen die Ungarn.

Andreas Gahlert mit Kraftakt gegen Norwegen - Der 26-Jährige steuerte drei Treffer und eine Vorlage zum 7:9 bei.

Am Ende nur kleine Unterschiede

WM-Qualifikation. Es wurde das erhoffte spannende Endspiel um den Turniersieg. Gastgeber Deutschland und Favorit Norwegen lieferten sich ein enges Duell, Soutters Equipe beeindruckte dabei mit einem starken Comeback im zweiten Drittel. Am Ende waren die Skandinavier dennoch den entscheidenden Tick besser.

Strauchelt weiter durch die WM-Quali - Dänemark (am Boden: Adamsen) siegte mühevoll gegen Belgien. /Foto: IFF

Dänemark braucht ein Wunder

WM-Qualifikation. Nachdem Dänemark einmal mehr nicht überzeugen kann und einen mühevollen Sieg über Belgien erringt, müssen die Skandinavier morgen mit zwölf Toren gewinnen, um sich die WM-Chance zu erhalten. Die Spiele der Underdogs bleiben unberechenbar und spannend.

Hatte es gegen Spanien schwere als gedacht - Fredrik Holtz. / Foto: IFF

Pflichtsieg gegen Spanien

Trotz einiger holprigen Phasen gelingt der deutschen Auswahl ein kontrollierter 9:1-Erfolg gegen Spanien. Insbesondere dank vier Überzahltreffer steht am Ende ein deutlicher Sieg zu Buche. Am morgigen Samstag trifft die Squadra um Kapitän Philipp Hühler im Kampf um den Turniersieg auf Norwegen, das mit Dänemark heute ähnlich kurzen Prozess machte, wie gestern Deutschland.

Gesichter, die Bände sprechen - Nach der zweiten Klatsche in Folge sinkt die WM-Chance der Dänen rapide. /Foto: IFF

“Danish Dynamite” nur Streichhölzer

WM-Qualifikation. Gegen Turnierfavorit Norwegen kassiert Dänemark nach der desolaten Leistung von gestern, als man Deutschland 3:14 unterlag, die nächste Klatsche und muss nun ernsthaft um die WM bangen. Frankreich drehte das Duell mit Nachbar Belgien in den letzten Minuten.

Die "Swiss Connection" um Mucha-Mucha-Gahlert steuerte fünf Tore und sieben Vorlagen bei. / Foto: IFF

Deutschland zerfleischt Dänemark

Auf eine unerwartet souveräne Weise streckt die deutsche Auswahl im Schlüsselspiel Dänemark mit 14:3 nieder. Über alle drei Drittel hinweg dominiert die Auswahl von Soutter und Kern gegen harmlose Nordländer und schafft damit einen kostbaren Erfolg im Kampf um die WM-Teilnahme.

Kaum zu stoppen - Dominic Mucha (li. vorn) im Zweikampf mit einem französischen Verteidiger. Hinten schaut Zwillingsbruder Manuel zu. /Foto: IFF

Muchas zerlegen Frankreich

WM-Qualifikation. Gelungener Start für Deutschland ins Quali-Turnier in Münster: Am Abend wird der Gastgeber seiner Favoritenrolle gegen Frankreich in allen Belangen gerecht und gewinnt 12:0. Die Mucha-Zwillinge schiessen die Franzosen dabei fast im Alleingang ab.

Schritt zu spät - Belgiens Kapitän D´heer (li.) ging mit seinem Team gegen Norwegen (re., am Ball: Straete) unter. /Foto: IFF

Norwegen mit Tor-Festival

WM-Qualifikation. Zum Auftakt des Qualifikationsturniers in Münster setzt Favorit Norwegen gleich eine beeindruckende Duftmarke. Der WM-Sechste schenkt völlig überforderten Belgiern 21 Tore ein. Auch Dänemark hält sich gegen Spanien erwartet schadlos.

Die Konstante im deutschen Kasten - Janek Kohler. / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Der große Quali-Guide

Das Qualifikationsturnier in Münster entscheidet über Deutschlands Schicksal im Kampf um die anstehende WM in der Schweiz. Das Event bietet darüberhinaus aber noch viel mehr. Wir haben für euch die wichtigsten Infos zur Veranstaltung zusammengefasst. Spielplan, Live-Stream, Rahmenprogramm und vieles mehr.

Norwegen ist klarer Favorit auf den Quali-Sieg in Münster. /Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Zwei skandinavische Brocken

WM-Qualifikation. Teil II der Analyse von Deutschlands Gegnern: Mit Norwegen und Dänemark stehen dabei die härtesten Konkurrenten von Soutters Equipe im Kampf um die ersten beiden Plätze im Fokus. Während die Dänen ein bekannter Gegner sind, liegen die letzten Vergleiche mit Norwegen schon lange zurück.

Nach 14 Monaten wieder im deutschen Dress - Fredrik Holtz (vorn) und Bruder Kristian (hinten li.). /Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

“Äußerst strapaziöses Programm”

WM-Qualifikation. Heute Abend trifft sich das deutsche Team in der Nähe von Münster, um sich in den kommenden beiden Tagen den letzten Schliff für das anstehende Turnier zu holen. Man müsse in diesen Trainings fokussiert arbeiten, dürfe jedoch “keine unnötigen Kräfte verschleudern”, erklärt Nationaltrainer Philippe Soutter im Interview.

Bisher einziger Kontakt - Frankreich bei den Duellen gegen Deutschland 2009 in Bonn. /Foto: floorball.fr

Dreimal Pflichtsieg

WM-Qualifikation. Im ersten Teil der Analyse von Deutschlands Gegnern stehen die Punktelieferanten im Fokus. Frankreich, Belgien und Spanien sollten für Soutters Equipe selbst am schlechtesten Tag keinerlei Stolpergefahr bergen. Gegen die letzten beiden hat Deutschland noch nie Länderspiele bestritten.

Treibende Kraft der deutschen Nationalmannschaft - Andreas Gahlert. / Foto: Florian Büchting

Der letzte Schritt

In wenigen Tagen beginnt mit der WM-Quali in Münster das erste Großevent dieses Jahres. Das Floorballmagazin unterhielt sich mit Schweiz-Legionär Andreas Gahlert über sein Saisonfinale mit den Jona Uznach Flames, sein Schicksal in der SML und die anstehenden Herausforderungen der deutschen Auswahl gegen Norwegen, Dänemark & Co.

Vom 1. - 5. Februar kämpft die deutsche Auswahl in Münster um das Ticket in die Schweiz. / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Finaler Kader für WM-Quali

Der letzte Cut ist durch. Abschließend musste Nationaltrainer Philippe Soutter seinen Kader für die anstehende WM-Quali in Münster auf 20 Mann reduzieren. Fehlen werden die Bundesligisten Thomas Händler, Peter Dietel, Christian Sieber und Pascal Schlevoigt. Deutschland startet am 1. Februar mit der Partie gegen Frankreich ins Turnier.

11 Tore in 10 Spielen - Erik Schuschwary weiß auch in der 1. Bundesliga, wo er auf Tore lauern soll. / Foto: unihockey-dresden.de

Keine Geschenke

Fünf Spieler des deutschen Kaders an der heimischen U19-WM haben den Sprung zu den A-Herren geschafft, weitere lauern. Dresdens produktivster heimischer Spieler Erik Schuschwary ist einer von jenen Nominierten der jungen Garde. Das Floorballmagazin unterhielt sich mit dem 18-Jährigen über jugendliche Disziplin und Dresdens fordernden Saisonabschluss.

Dresdens Erik Schuschwary schaffte als ehemaliger Kapitän der U19-Herren den Sprung in den A-Kader. / Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Kader für Quali bekannt

Direkt nach den Festtagen veröffentlichte Nationalcoach Philippe Soutter das Aufgebot für das im Februar anstehende WM-Qualifikationsturnier der Herren. Der Trainerstab setzt dabei einerseits auf bewährte Kräfte, andererseits auch auf Nachrücker der jungen Generation. Sogar zwei Zweitligisten aus dem Norden und Westen fanden den Weg in den Kader.

Im Namen der Spieler

Die IFF rief zuletzt wieder zur Spieler-Nominierung für die Athlete Commission auf. Eine Kommission von erfahrenen Internationalen, die sich für Belange ihrer Sportskollegen einsetzen. Seit einem Jahr sitzt Ingmar Penzhorn dort ein.

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