"Tschechien" tag
Die letzten Sekunden sind abgelaufen - Finnland feiert seinen ersten Juniorinnen-Titel. / Foto: IFF

Finnland Weltmeister, Glaß Allstar

Wie bei den Herren, so ist nun auch bei den Damen im Nachwuchsbereich Finnland das erste Mal die Nummer eins. Mit einem 3:1 gegen die Schweiz im Finale der U19-WM im slowakischen Nitra erobert die Mannschaft um Coach Harry Virtanen Gold. Schweden bleibt nur Bronze übrig.

Redebedarf - Finnlands Trainer Kettunen spricht mit Kapitän Jussila. /Foto: Damian Keller, unihockey.ch

Klatsche für den Weltmeister

Was für eine Abfuhr für den Weltmeister: Im Duell mit Erzrivale Schweden liegt Finnland nach 49 Minuten 0:10 zurück und erlebt sieben Monate vor der WM fast eine historische Klatsche. Noch schlimmer erging es Tschechiens U19-Junioren. Die kassierten gegen den Nachwuchs der Finnen eine epische 5:25-Klatsche vor eigenem Publikum.

Tatrans Schwede Von der Pahlen trifft und bleibt. / Foto: Martin Neuzil, floorball-photo.com

Tschechisches Finale bricht Rekorde

Die Herren von Tatran und die Damen von Herbadent sind erneut Meister in Tschechien. Viel bedeutender sind dabei die Umstände. Zum ersten Mal nämlich wurde hier ein sogenanntes Superfinale nach Schwedischem Modell gespielt. Die O2-Arena lockte knapp 8.000 Fans und brach den tschechischen Zuschauerrekord unter Hallensportarten.

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SPV gleicht aus, Tatran vor Finale

5:2 führte SSV bereits im Schlussdrittel bevor Tuuka Kiviranta mit drei Treffer aufdrehte, in der Schlussminute ausglich und in der Verlängerung SPV den 5:6-Erfolg bescherte. Im tschechischen Halbfinale liegt Tatran gegen Ostrava bereits mit drei Siegen vorne und hat das erste Superfinale zum Greifen nah.

Titelfavorit mit Sicherheitsmängeln - Tatran in Rot-Schwarz. / Foto: Martin Cernik

Teure Pflaster

In der tschechischen Extraliga wurden zum Playoff-Beginn zwei verhältnismäßig teure Disziplinarstrafen ausgesprochen. Während Titelverteidiger Tatran einen eigenen Fan nicht im Griff hatte, muss sich ein Spieler für seine Zuneigung zu verbotenen Substanzen verantworten.

Unfassbar - 10 Minuten vor Spielende lag Tatran Stresovice im entscheidenden fünften Match gegen Ostrava mit 3:8 zurück und siegt dennoch 9:8 in Overtime. / Foto: Superfinale

Tschechien lockt zum Superfinale

Am 21. April wird zum ersten Mal in der tschechischen Floorball-Geschichte der Kampf um die Liga-Meisterschaft in einem einzigen Finalspiel entschieden. Das neue Konzept orientiert sich am schwedischen Modell und soll für eine besondere mediale Aufmerksamkeit sorgen, sowie Tausende Zuschauer aus In- und Ausland in die Prager O2-Arena locken.

Schweden überzeugt von Spiel zu Spiel und bleibt die Übermacht im Damen-Floorball. / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Außer Konkurrenz

Schweden schafft mit einem 4:2 gegen Finnland den dritten WM-Sieg in Folge und bleibt das Maß aller Dinge. Tschechien feiert nach einem überraschenden 3:2-Erfolg gegen die heimischen Schweizerinnen seine erste WM-Medaille in der Damen-Kategorie. Norwegen belegt nach einem Penalty-Sieg gegen Polen Rang 5.

Gnadenlos und immer zweistellig - Schweden zieht ins Finale ein. / Foto: Florian Büchting

Gnadenlos

Einen spannenden Schlagabtausch haben sich die Schweizerinnen gegen den Titelträger Schweden erhofft. Diese zerstörten die Eidgenossinnen im Halbfinale vor 2.520 Zuschauern aber mit 11:2. Schweden trifft nun im Endspiel auf Finnland, das sich mit 6:0 gegen Tschechien durchsetzte.

Verwandschaftshilfe - Finnlands Karoliina Kujala (Nr. 19) netzt auf Vorlage ihrer Schwester Elina (dahinter) zum 9:1 gegen Polen ein. /Foto: Elke Scholz

Finnland locker, Tschechien harzig

Damen WM, Tag 6: Die letzten beiden Viertelfinals in St. Gallen brachten heute die erwarteten Sieger. Angesichts der gezeigten Leistungen geht Finnland jedoch als klarer Favorit in das morgige Semifinale gegen Tschechien. Die hatten mit Dänemark mehr Probleme als gedacht. Japan ist indes das Schlusslicht dieser WM.

Zahn um Zahn - Finnland stellt Schweden ein weiteres Mal ein Bein. / Foto: Florian Büchting

Gemischte Gefühle

In Euphorie ertrinken wird nach dem vergangenen Wochenende vermutlich keine Nationalmannschaft. Die Elite ist zusammengerückt, Entwicklungsländer wie Serbien oder Frankreich melden sich im internationalen Karussell zu Wort. Das Floorballmagazin fasst die vergangenen ereignisreichen Tage bündig zusammen.

Auch die Weltelite um Tschechiens Martin Ostransky (l.) und Finnlands Mikael Järvi (r.) darf ran. / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Die Welt locht ein

Satte 50 internationale Partien erwarten Floorball-Zuschauer weltweit an diesem Wochenende. Neben dem Nationen Cup in Wernigerode lädt die EuroFloorball Tour die Topnationen ins tschechische Brno sowie ins finnische Helsinki. Gespielt wird aber auch im französischen Tourcoing, slowakischen Nitra, italienischen Lagunda, lettischen Koceni oder schwedischen Helsingborg.

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Kader für EuroFloorball Tour bekannt

Die EuroFloorball Tour geht Anfang November wieder auf Reise. Diesmal finden die hochklassigen Länderspiele der Top Nationen im tschechischen Brno und für die Ladies in Helsinki statt. Die Damen testen hierbei für die anstehende WM, die Herren frische Kaderaufstellungen.

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Tschechiens junge Garde

Bei den Czech Open und der Erstauflage des X3M Berlin Open sowie derzeit beim Champions Cup verteilen sie fleißig ihre Visitenkarten. Viele von ihnen übernehmen bereits Leader-Rollen. Die tschechischen Jungtalente drängen an die Spitze. Ein Überblick.

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MagClips: Mit Schmackes

Nicht selten tun sich mancher Schiedsrichter schwer, hartes Körperspiel von unfairen Attacken zu unterscheiden. Auch Spieler protestieren und dramatisieren bis zum Gehtnichtmehr mit fussballerischen Flugeinlagen vermeintliche Fouls. Ein Zusammenschnitt einiger Zweikampfe aus der Extraliga-Partie zwischen Future und Mlada Boleslav erklärt, was internationale Härte ist.

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MagClips: Mit Gefühl

In Zusammenarbeit mit floorball-clips.de präsentiert das Floorballmagazin die besten Videos aus der internationalen Welt des Lochballs. In der Tschechischen Extraliga gelang Chodovs Matej Jendrisak gegen Tatran im Playoff-Halbfinale ein Freistoßtor der besonderen Art. Tatran durfte wenige Wochen später dennoch den Meistertitel feiern.

Daniel Calebsson nahm mit Schweden in Linköping zum mittlerweile zweiten Mal Rache für die bittere Finalniederlage bei der WM 2010. /Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Schweden dominiert

Seit der klaren WM-Finalniederlage gegen Finnland hat Schweden seinen Erzrivalen zweimal deutlich bezwungen, u.a. am Wochenende in Linköping. Schwedens Damen zerlegten indes die Schweiz in St. Gallen in alle Einzelteile.

Finnlands Henri Johansson, Topskorer von Nokia in der Salibandyliiga, steht auch im Kader des Weltmeisters in Linköping. /Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Treff der Weltelite

Nach den teils hochdramatischen Meisterschaftsentscheidungen in den Ligen geht es dieses Wochenende international zur Sache. Die Top4-Nationen treffen sich in Linköping zur ´World Challenge`. Dabei steht diesmal neben neuen Spielern auch ein Trainer besonders im Fokus.

Mit Feuer und Flamme - Die Grasshopper schielen nach dem Double. / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Europafenster: Bühne frei

In allen vier europäischen Topligen legten mittlerweile die entscheidenden Playoff-Partien los. Während in Schweden AIK an der Wahl des Gegners zweifelt, kämpft in Tschechien Tatran mit peinlichen Besucherzahlen. In der Schweiz geht es in den Halbfinals bereits um den Einzug ins Finale, in Finnland hadert wiederum mancher Favorit mit seinem Schicksal.

Fortuna unterstützt nicht nur die Entwicklung der Sportart sondern bietet auch die passenden Quoten. / Foto: Screenshot von ifortuna.cz

Wetten, dass…?

Das tschechische Floorball steht am Rande eines einmaligen Wettskandals. Ein Spiel der Fortuna Extraliga soll gezielt manipuliert worden sein. Für die einen steckt System dahinter, wobei auch der gönnerhafte Wettanbieter seine Mitschuld tragen soll, andere sprechen von Vorverurteilung und übler Nachrede.

Auf Dienstreise

Die tschechische Torhüterlegende Tomas Kafka nutzt die vermutlich letzte Chance auf ein ausländisches Engagement und wechselt in die schwedische Superligan. Obwohl sich der 32-jährige ehemalige Welttorhüter seinen Transfer etwas anders vorgestellt hatte, so soll der strauchelnde Großverein Balrog nun dennoch seine letzte große Herausforderung darstellen.

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